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	<title>Familienleben Archives - Michaela Anna Ogris</title>
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	<title>Familienleben Archives - Michaela Anna Ogris</title>
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		<title>Was ich meinen 5 Töchtern sage oder: Meine Gedanken zum Thema Arbeitsteilung und Tradwives </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 19:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin seit mehr als 17 Jahren Mutter. Und immer noch betreue ich ein Kleinkind. Denn während meine älteste Tochter bald 18 wird, ist mein Jüngster erst knapp drei. Seit fast zwanzig Jahren bin ich also zuständig für ein junges Kind. Und das wiederum bedeutet: Obwohl ich bereits 41 Jahre alt bin, habe ich NOCH [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich bin seit mehr als 17 Jahren Mutter. Und immer noch betreue ich ein Kleinkind. Denn während meine älteste Tochter bald 18 wird, ist mein Jüngster erst knapp drei. Seit fast zwanzig Jahren bin ich also zuständig für ein junges Kind. Und das wiederum bedeutet: <strong>Obwohl ich bereits 41 Jahre alt bin, habe ich NOCH NIE VOLLZEIT gearbeitet!</strong> Was nicht heißt, dass ich nicht täglich sogar mehr als die üblichen 8 Stunden arbeite. Aber das muss ich wohl nicht extra ausführen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch: Ich habe auch NIE NIE gearbeitet. <strong>Das Verb „arbeiten“ steht in diesem Fall symbolisch für das Erledigen von Erwerbsarbeit.</strong> Oder um es in Anlehnung an des Kanzlers Worte diesen Sommer zu sagen: Das Verb „arbeiten“ steht nicht für diese Art von Tätigkeit, die ich ja eh gern tue. So wie eben die Betreuung bzw. Begleitung meiner Kinder auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Wobei &#8211; ich mach auch meine Erwerbsarbeit richtig gern. Manchmal ist mir diese sogar lieber als die mit den Kindern. Aber das ist eine andere Geschichte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mit dem Gernetun ist also so eine Sache. Es muss eben getan werden, was getan werden muss. Und Kinder zu bekommen gehört für mich persönlich jedenfalls zu meinem Must-Have Plan für mein Leben. Doch <strong>wie man sich die Tätigkeiten, die rund um das Thema Familie so anfallen, aufteilt, das ist eine andere Sache. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Denn würde ich z.B. mit meinem Job genau so viel verdienen wie mein Mann, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, zumindest 50-50 zu machen.</strong> Doch IN DER REALITÄT funktioniert das nicht. Denn weder als studierte Theaterwissenschafterin noch als Pädagogin verdiene ich so viel wie mein Mann als Arzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst schuld, könnte man mir sagen, hättest halt auch Medizin studiert, dann vier Jahre den Allgemeinmediziner und anschließend noch fünf Jahre Facharzt-Ausbildung gemacht. Ja, stimmt. Hätte ich auch machen können. Dann würde ich so viel verdienen wie mein Mann. <strong>Aber genau da liegt der Hund begraben.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte ich das also etwa nicht machen können? Doch, das Medizin-Studium hätte noch klappen können (wäre ich nicht naturwissenschaftlich so unterbelichtet wie ich es eben bin), doch spätestens beim Turnus, den es damals noch gab und dann bei der Facharzt-Ausbildung hätte es mich auf Grund der sechs Schwangerschaften inkl. Stillzeit und Stilldemenz zurückgeworfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig wäre ich vielleicht jetzt dann schön langsam trotzdem. Mit Anfang 40. Während mein Mann bereits mit Anfang 30 alles in der Tasche hatte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nein, ICH BENEIDE IHN NICHT. Ich würde auch gar nicht tauschen wollen</strong>. Ich würde weder den Job an sich wollen noch die vielen (wir reden hier von um die 65 pro Woche!) Arbeitsstunden. Was der alles zu Hause verpasst!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trotzdem wurmt es mich manchmal, dass es selbst, wenn ich es wollen würde, echt nur schwer möglich wäre.</strong> Dass das 50-50 Modell so schwierig ist. Weil der Bezahl-Gap so groß ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man denke dabei nur an die vielen weiblich dominierten Berufe wie Kindergärtnerinnen, Friseurinnen, Altenpflegerinnen, Krankenschwestern &#8211; die SIND JA ALLE UNTERBEZHALT meiner Meinung nach! Im Vergleich dazu verdienen Automechaniker, Tischler und Co. das doppelte. Warum eigentlich?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>IST ES SCHWIERIGER, ein Auto zu reparieren, als jemanden zu pflegen? IST ES WICHTIGER, sich mit Wirtschaft zu beschäftigen als mit Pädagogik?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich sehe ich ein, dass mein Mann als Notarzt mehr verdient als ich als Sprechtrainerin. Wobei &#8211; auch ich helfe Menschen. Ich rette zwar keine Leben, aber meine KundInnen fühlen sich danach wohler, gefestigter, selbstbewusster und trauen sich öfter etwas laut zu sagen als davor. Das erhöht durchaus die Lebensqualität. Trotzdem &#8211; bei einem Unfall ist man dann doch wohl froh, wenn mein Mann kommt und nicht ich….</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2-770x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2920" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2-770x1024.jpeg 770w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2-226x300.jpeg 226w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2-1155x1536.jpeg 1155w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/10/Blogbild_15102026_2.jpeg 1202w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Abgesehen von diesem Gender Pay Gap Thema stelle ich mir immer wieder diese eine Frage, die vielleicht bei mancher Frau die Grundlage für die Entscheidung für oder gegen Kinder darstellt:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wieviel Zeit muss/darf/soll ich bei meinen Kindern sein? Und wieviel Zeit gehört auch als Mutter noch immer mir selbst? Mir und meinen Interessen, meinem Beruf.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und ab welcher Stundenanzahl an Fremdbetreuung bin ich eine Rabenmutter?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Fragestellung sind wir Eltern alleine. Was ist genug? Und wieviel ist zu wenig? Auf die Schulter klopft uns auch nie jemand, wenn wir etwas gut machen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darf ich überhaupt einem Beruf nachgehen, wenn ich so viele Kinder habe? Hätte ich mir das nicht vorher überlegen müssen/dürfen/sollen? Beides ist halt einfach zu viel. Oder braucht es genau beides, damit das eine dem anderen Kraft geben kann?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also bei mir ist es jedenfalls so: Ich würde weder gerne Vollzeit erwerbstätig sein wollen noch Vollzeit bei den Kindern sein. Das habe ich eigentlich durchaus bereits seit langer Zeit für mich so entschieden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich finde es schön, mich selbst beruflich weiterzuentwickeln und gleichzeitig an den meisten Nachmittagen voll und ganz zu Hause zu sein.</strong> Wobei zu Hause zu sein als Mutter von sechs Kindern nicht bedeutet, dass ich permanent mit den Kindern spiele oder bei der Hausübung daneben sitze. Nein, das wäre völlig unmöglich!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich bin in erster Linie als Versorgerin tätig.</strong> <strong>Ich unterstütze, beantworte Fragen, streiche Brote, erinnere an Termine. Ich schau, dass das Rad läuft. Ich präpariere die Umgebung, in der die Kinder selbstständig wachsen dürfen.</strong> Das sehe ich als meine Hauptaufgabe. Dass ich dann ab und an mal ein Schiff aus Lego baue oder das Vogel-Quartett spiele, das ist die Draufgabe, aber kein Must-Have.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun stellt sich noch einmal die Frage, die derzeit medial unter dem Stichwort Tradwife-Konzept diskutiert wird:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muss/darf/soll ich als Mutter von mehreren Kindern komplett zu Hause bleiben und mich total der Familie widmen? Also meinen fünf Töchtern antworte ich dazu folgendes:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind, mach die Matura. Geh studieren. Mach eine Ausbildung. Bilde dich aus. Und bilde dich fort. Bleib im Lernen. Ein Leben lang. Und dazwischen bekommst du deine Kinder.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder profitieren von einer gebildeten Mama. Bzw. vor allem von einer zufrieden. <strong>Und wenn dich dein Beruf glücklich macht, dann geh diesem Beruf nach.</strong> In dem Ausmaß, in dem du das brauchst und immer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse deiner Kinder. Denn die sind auch wichtig. Aber nicht nur. Zuerst braucht es eine in ihrer Mitte ruhende Mutter, die danach auf die Bedürfnisse ihrer Kinder schaut!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wenn es dich glücklich macht, zu Hause zu bleiben und deinen Job mal ein paar Jahre an den Nagel zu hängen &#8211; auch gut. Aber bilde dich fort! Immer und immer und immer. Denn Bildung ist Wachstum und Wachstum ist Leben!&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Michaela&nbsp;</p>
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		<title>Ich koch ab jetzt nicht mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 05:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsorganisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienorganisation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Mama von sechs Kindern verbringe ich richtig viel Zeit mit Essenszubereitung. Das mach ich auch gerne. Vor allem wenn die Kinder zu Hause sind, mag ich es, in der Küche zu stehen und nebenbei Frühstück, Jause und Co. vorzubereiten. Ab und an mit Hilfe der Kinder, oft einfach neben den Kindern. Die derweil malen, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Als Mama von sechs Kindern verbringe ich richtig viel Zeit mit Essenszubereitung. Das mach ich auch gerne. Vor allem wenn die Kinder zu Hause sind, mag ich es, in der Küche zu stehen und nebenbei Frühstück, Jause und Co. vorzubereiten. Ab und an mit Hilfe der Kinder, oft einfach neben den Kindern. Die derweil malen, erzählen, Klavier spielen, streiten, jammern, nerven, Lego bauen, … Doch am Vormittag, wenn alle in der Schule bzw. im Kindergarten sind, dann möchte ich meine Zeit echt lieber mit meiner eigentlichen Arbeit verbringen. Mit jener Arbeit, die ich gelernt habe. Und die mir nicht nur Freude sondern auch Geld bringt. Daher habe ich beschlossen, dass bei uns ab sofort erst um 17 Uhr warm gegessen wird. In Norwegen, wo meine älteste Tochter gerade ein Auslandssemster verbringt, ist das ganz normal. Und die nennen das sogar &#8222;middag&#8220;. Und zur Mittagszeit wird gejausnet. Ist das nicht praktisch? Es wird zwar eine Umstellung sein, ich selbst mag warmes Essen zu Mittag eigentlich wirklich gerne, doch warum nicht? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="769" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2838" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-1539x2048.jpeg 1539w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-scaled.jpeg 1923w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>
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		<title>Text geschrieben, Haare gefärbt, Haushalt optimiert &#8211; Es gibt immer was zu tun! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Großfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder im Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama sein und arbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell bin ich viel am tun. Also natürlich war und bin ich eigentlich nie nicht viel am tun. Doch aktuell habe ich den Eindruck, dass wieder was weitergeht. So richtig.&#160; Ich optimiere (zwar immer schon, doch derzeit wieder noch etwas mehr &#8211; unseren morgendlichen und abendlichen Ablauf zum Beispiel, die Haushaltsführung, meine Vormittag),&#160; ich akquiriere [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Aktuell bin ich viel am tun. Also natürlich war und bin ich eigentlich nie nicht viel am tun. Doch aktuell habe ich den Eindruck, dass wieder was weitergeht. So richtig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich optimiere </strong>(zwar immer schon, doch derzeit wieder noch etwas mehr &#8211; unseren morgendlichen und abendlichen Ablauf zum Beispiel, die Haushaltsführung, meine Vormittag),&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ich akquiriere</strong> (Kunden, die meine Stimm- und Sprechtrainings buchen möchten),&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ich koloriere</strong> (meine grauen Haare, da die mir jetzt endgültig und sprichwörtlich und tatsächlich zu viel geworden sind &#8211; ich bin einfach noch nicht bereit, mehr wie eine Oma auszusehen als meine eigene Mama.),&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ich delegiere</strong> (<em>auch meine Volksschulkinder dürfen sich nun an manchen Tagen pro Woche, konkret an jenen Tagen, an denen mein Mann einen Tag- und Nachtdienst im Krankenhaus hat, ihre Schuljause selbst herrichten. Zudem habe ich wieder vermehrt an ihre regelmäßige Haushaltsmithilfe appelliert und siehe da &#8211; gestern, als ich mit K5 (6 Jahre) und K6 (2 Jahre) vom Kindergarten nach Hause gekommen bin, hatte K4 (fast 9 Jahre) bereits den Geschirrspüler ausgeräumt und den Tisch gedeckt.</em>)&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem <strong>recherchiere ich</strong> nach wie vor sehr viel über die skandinavischen Länder, die mich nicht nur landschaftlich begeistern sondern auch soziologisch und politisch. Zudem fahren wir ja heuer wieder über Ostern nach Dänemark (Westjütland), da will ich informiert sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und: <em>Unser K1 ist ja nach wie vor in Norwegen auf Auslandssemester. Da erhalte ich Informationen aus erster Hand. Übrigens nach wie vor ausschließlich positive &#8211; die Schule betreffend ebenso wie die in der Gesellschaft verankerten Verhaltensmuster. Vertrauen ist die Basis! </em>Das ist wunderbar. Und erschreckend, wie rückläufig diese Vertrauensbasis in unserer Gesellschaft momentan ist. Also mein Vertrauen in politische Entscheidungsträger z.B. hält sich in Grenzen. Aber das ist ein anderes Thema.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="770" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-770x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2809" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-770x1024.jpeg 770w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-226x300.jpeg 226w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-1155x1536.jpeg 1155w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026.jpeg 1202w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin also am Tun. Wie immer. Und nun noch mehr. <strong>Jeden Tag gegen 8 Uhr</strong>, wenn endlich alle Kinder aus dem Haus sind (K1 ist sowieso grad nicht da, K2,K3,K4 verlassen selbstständig die „heiligen Hallen unseres Einfamilienhauses“ und K5 und K6 werden von mir via Auto in den Waldkindergarten und in die Krabbelstube gebracht), <strong>beginnt meine Zeit.</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Zeit deshalb, weil ich meine Arbeit liebe und sie wie ein Hobby betrachte. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich ihr noch kaum in meinem Leben tatsächlich vollzeit nachgegangen bin. Ich habe stets nebenbei entweder Kinder und Haushalt gehütet oder studiert. So waren mehr als 20 Stunden pro Woche nicht drin. Und so erfreue ich mich nach wie vor an meinen beruflichen Tätigkeiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre stimmliche Persönlichkeit zu entwickeln.</strong> Ihnen zu zeigen, wie wunderbar es ist, sich mit der Sprache zu beschäftigen und die eigene Art zu sprechen zu optimieren. Optimieren. Schon wieder dieses Wort. Aus allem soll immer das Optimum rausgeholt werden. Ich verwende dieses Wort im Sinne von ökonomischer gestalten. Und das macht schon Sinn. Denn wenn ich zB meinen Haushalt effektiver führe, dann habe ich mehr Zeit zum … . An dieser Stelle bitte das eigene Hobby, die eigene Leidenschaft einführen. Meine sind nach wie vor: <strong>Bewegung, Stricken, Lesen und eben meine Arbeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist das also, mein Leben voller Tun. Ich mach jetzt weiter. Mit optimieren, redigieren, delegieren, aquierieren und korrigieren. Ja, das kommt zuerst. Denn dieser Text wartet auf die Korrektur der Fehler, die beim ersten Rausschreiben passiert sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Michaela</p>
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		<title>Alles eine ständige Frage der Balance </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 09:28:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandssemester]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>K1 ist am Wochenende zu ihrem Auslands-Schulsemester nach Norwegen aufgebrochen. Für 5 Monate und zwei Wochen. Ich öffne und schließe trotzdem täglich das Rollo in ihrem Zimmer. So kann ich ihr nah sein trotz der Distanz. Und während das Zimmer von Tag zu Tag seinen vertrauten Geruch verliert, finde ich immer mehr ins Loslassen hinein.&#160; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">K1 ist am Wochenende zu ihrem Auslands-Schulsemester nach Norwegen aufgebrochen. Für 5 Monate und zwei Wochen. Ich öffne und schließe trotzdem täglich das Rollo in ihrem Zimmer. So kann ich ihr nah sein trotz der Distanz. Und während das Zimmer von Tag zu Tag seinen vertrauten Geruch verliert, finde ich immer mehr ins Loslassen hinein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich, die nie geklammert hat, die stets das Gefühl hatte, sich vielleicht sogar ein bisschen zu wenig an jedes einzelne Kind zu klammern, habe nun nämlich tatsächlich ein sehr komisches Ziehen in meinem Bauch ob der nun so langen Abwesenheit meiner ältesten Tochter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist ja auch eine sehr ungewöhnliche Situation, eine so vertraute, nahestehende Person so lange nicht zu sehen. Wann gibt es denn so etwas! Selbst wenn sie in einem guten Jahr studieren gehen wird, werden wir uns vermutlich nicht so lange nicht sehen. Ein paar Wochen &#8211; ja natürlich. Aber, ich weiß ich wiederhole mich, verdammt noch mal &#8211; 5 Monate sind echt lang! Es ist Sommer, wenn sie wieder kommt!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und trotzdem: Es ist gut!&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es war und ist richtig, dass sie das macht. Sie wird in jedem Fall bereichert zurückkommen. Für immer. Denn Erfahrungen kann einem niemand mehr nehmen. Zudem scheint sie bei einer mehr als tollen Gastfamilie gelandet zu sein (wir haben uns per Video-Call im Vorfeld kennengelernt) und auch die Schule inklusive SchulkollegInnen dürften, laut ihren Erzählungen bei einem Telefonat in dieser Woche, sehr offen und cool und nett sein. Welch ein Glück!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich kann also wieder in meine Mitte kommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann also ganz beruhigt sein. Und darf wieder in meine Mitte kommen. In die Mitte, aus der ich irgendwann im Herbst ein bisschen herausgefallen bin. Auch wenn ich mich mit Hilfe von regelmäßigen Bewegungseinheiten ganz gut gehalten habe, bin ich verrutscht. Hatte häufig Herzklopfen auf Grund von permanent gefühltem Stress.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2-770x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2700" style="aspect-ratio:0.7519788918205804;width:352px;height:auto" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2-770x1024.jpeg 770w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2-226x300.jpeg 226w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2-1155x1536.jpeg 1155w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/01/Blogbild09012026_2.jpeg 1202w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Inneres Kind jubelt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so gehe ich dieses Jahr ruhiger an. Und arbeite weiter an meinem Weg zu mehr Leichtigkeit. Mit Mut zur Lücke. Mit langsameren Bewegungen (was mir echt schwer fällt, bin ich doch die beste Freundin der Beeilung). Und bei alldem sauge ich die Freuden des Alltags ein. Das ist ja derzeit nicht so schwer &#8211; bei dieser Schneelage. Schnee bringt mein Inneres Kind zum Jubeln. Ich habe aus meiner Kindheit so viele positive Erfahrungen mit Schnee, dass ich ganz beseelt bin, wenn ich am Rutschteller öfter als meine Kinder den kleinen „Hang&#8220; in unserem Garten herunterrutsche. Mit Schnee ist die Welt einfach schöner. Nicht?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so balanciere ich mich im neuen Jahr wieder aus bzw. ein in mein Leben mit sechs (minus 1) Kindern. Und arbeite meine ToDos ab, während ich nicht den Anspruch habe, fertig zu werden. Denn &#8211; wie vermutlich auch auf einem Bauernhof &#8211; wird man auch in unserem Haushalt nie fertig. Loslassen ist mein Motto, auf die Ausgewogenheit achten. <strong>Weil nur im Wechselspiel von Tun und Ruhen sich das gute Gefühl einstellt. </strong>Weil es drinnen nur dann so richtig kuschlig wird, wenn man zuvor draußen war. Weil loslassen nur dann geht, wenn man sich sicher zusammen fühlt. Und das war jedenfalls der Fall. Auch wenn K1 und ich in den letzten Jahren ein paar Auf und Abs miteinander hatten (was in diesem Alter auch normal ist) sind wir verbunden miteinander. Im Herzen. Wir gehören zusammen. Egal wie weit wir voneinander entfernt sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so schließe ich mit einem tiefen Seufzer der Freude und einer kleiner Prise Sehnsucht und wünsche eine schönes Winter-Wunterland-Wochenende! Ab aufs Rutschteller! Dafür ist man nie zu alt!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Michaela&nbsp;</p>
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		<title>Das neue Normal ist nicht mehr das Gute &#8211; ich sag das meinen Kindern jetzt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 09:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirmzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kindererziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der 21. November 2024, es stürmt und schneit, meinem Einjährigen bläst es beinahe die Kinderwagenüberdachung davon &#8211; wie ich vom Schreibtisch aus sehen kann. Er schläft gerade mitsamt Wärmeflasche in seinem Fließsack, ich sollte wohl bald auf Fell umsteigen, winter is coming. Hoffe ich zumindest. Ich mag ihn ja, den Winter. Und den [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es ist der 21. November 2024, es stürmt und schneit, meinem Einjährigen bläst es beinahe die Kinderwagenüberdachung davon &#8211; wie ich vom Schreibtisch aus sehen kann. Er schläft gerade mitsamt Wärmeflasche in seinem Fließsack, ich sollte wohl bald auf Fell umsteigen, winter is coming. Hoffe ich zumindest. Ich mag ihn ja, den Winter. Und den Herbst auch. Wenn es so früh finster wird, finde ich viel mehr Ruhe in mir selbst. Da zieh ich mir und den Kindern gerne auch schon mal um 16.30 Uhr den Pyjama an. Und total gerne mag ich auch die Spaziergänge in der Kälte, von denen man mit roten Wangen und eingefrorenen Fingern und Zehen zurückkommt und sich dann voller Wohltat vor den Kamin setzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Sich-nicht-spüren führt zu Aggression und Unachtsamkeit&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das Leben gut ist, ist ein bisschen Rausgehen aus der Komfortzone nötig. Immer nur eingepackt in wohlig weiche Watte spürt man sich selbst ja sonst gar nicht. Der Kamin macht mir viel weniger Freude, wenn mir nicht vorher schon ein bisschen kalt gewesen ist. Aber da es in unserer Zeit so viele Verführungen gibt, mit denen wir uns in Watte packen können, haben viele von uns verlernt, sich selbst zu spüren. Und dieses Nichtspüren führt dann oftmals &#8211; bei Kindern wie auch bei Erwachsenen &#8211; zu Aggression und Unachtsamkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, die Zeiten sind härter geworden. Anders härter. Das soziale Miteinander ist schwieriger. Das spürt man auch in den Schulen und Kindergärten. S<strong><em>o viele Kinder, die sich nicht mehr spüren und die als SchulkollegInnen dann richtig unangenehm werden können. Dabei wäre schon ein Fußweg vor Schulbeginn, ein ausgewogenes Frühstück und eine gesunde Jause ein Beitrag zu mehr Wohlbefinden &#8211; für alle.</em></strong> Eine Schulkolleginnen eines meiner Volksschulkinder hatte letztens 8! Knabanossis mit! Für sich alleine.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir sind verantwortlich!&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortung von uns Eltern unseren Kindern gegenüber ist heute wohl so groß wie nie. Wir müssen sie vor all den Verführungen des Lebens warnen, ihnen vorleben und zeigen, wie gutes Leben geht. Was Genuss ist und was Sucht. Was genug und was zu viel. <strong><em>Teenies mit Bildschirmzeiten von über 10 Stunden pro Tag! Erstklässler mit mehr als 50 Kilo Körpergewicht! Kiffende 16-Jährige. Internetsüchtige Volksschüler. Und dazu der ganze Bewegungsmangel.</em></strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gibt es viele Studien, die belegen, dass Bewegung und Intelligenz zusammenhängen. Lernen und Sport. Erfülltes Leben und Mäßigung. Und dabei spreche ich weder von zuckerfreier Ernährung noch von Fleischverzicht. <strong><em>Ich spreche einfach nur von einer normalen Lebensführung. Aber was heute normal ist, ist eben nicht mehr das, was gut tut.</em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2024/11/Blogbild-4-711.tiff" alt="" class="wp-image-2640"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das sage ich mittlerweile auch meinen Kindern ganz direkt. Denn oft argumentieren sie damit, dass ja alle das so machen. Alle sehen täglich fern, alle verbringen ihre Wochenenden in der Shopping City, alle werden mit dem Auto ins Turntraining gebracht, alle haben Süßes mit zur Jause.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Bitte, nicht eines davon ist für sich genommen gleich schlecht. Die Summe macht es aus. </em></strong>Das andauernde falsche Verhalten. Wenn ich jeden Tag Alkohol trinke, schade ich mir. Wenn ich ein, zwei Mal pro Woche ein Glas Wein trinke, dann nicht. Und so ist das ja auch bei den Kindern. Und so sollte man ihnen das auch lernen. Genuss ja, aber nicht dauernd. Sonst muss es irgendwann immer mehr sein. Sonst wird aus Genuss die Sucht. <strong><em>Ich schränke sogar das Hören von Hörspielen ein. Denn auch davon kann man zu viel haben. Stille und Ruhe sind wichtig. Und das Bedürfnis nach Geschichten kann auch durch Lesen gedeckt werden. Sogar eigentlich noch viel besser.&nbsp;</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst höre grad jeden Tag einen Podcast beim Spazierengehen, wenn das Baby schläft, und manchmal stöpsle ich mir auch beim Kochen die Nachrichten ins Ohr. Darf eh alles sein. Bewusst aber!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Das alles klingt jetzt vielleicht total nach Belehrung. Dabei will mich eigentlich nur austauschen. Nur mitteilen. Weil ich das alles so schlimm finde &#8211; vor allem für unsere Kinder.</em></strong> Denn sie sind es, die ich davor bewahren will, in Verhaltensmuster zu rutschen, aus denen sie nicht mehr rauskommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gerne würde ich die vielen Menschen da draußen wachrütteln, ihnen sagen, dass sie einschreiten müssen, wenn ihr Kinder mehr als acht Stunden pro Tag am Handy sind. <strong><em>Dass sie SOFORT handeln müssen.</em></strong> Dass sie ihren Kindern doch nicht acht Kabanossis mitgeben dürfen als Jause. Weil sie ihr Kind kaputt machen damit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Aber wie?! Wie soll man das sagen? Und wer sollte das den Menschen sagen? Der Staat? Schnell ist dabei die Grenze des Sagbaren erreicht, schnell die Freiheit des Einzelnen verletzt. Das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Das denke ich.&nbsp;</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So, jetzt geh ich eine Runde. Weil unser Jüngster am liebsten geschoben wird beim Schlafen. Untertags. Und Abends &#8211; da findet er es am besten, wenn ich zwischen 19 und 21.30 Uhr alle 30 Minuten mal vorbeischaue und ihn stille… erst dann kann er zur Ruhe kommen. So weit, so anstrengend. Das war bei allen meinen Kindern so. Und heute schlafen sie super. Aber das ist ein anderes Thema.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So weit, so unlustig, dieser Text. Sorry. Musste mal wieder sein.&nbsp;</p>
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		<title>Frühlingsfreude, Schokolade und Bücher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 15:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist das nicht ein Traum? Er ist da. Er ist endlich da. Ein ganz neues Lebensgefühl ist das &#8211; so ohne Socken dafür mit Sonnenbrille und Wärme den ganzen Tag lang. Da macht sogar das Wäschewaschen und Aufhängen &#8211; beinahe &#8211; Spaß. Vor lauter Freude habe ich die beiden Kindergartenkinder am Zwickeltag vom Kiga zu [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ist das nicht ein Traum? Er ist da. Er ist endlich da. Ein ganz neues Lebensgefühl ist das &#8211; so ohne Socken dafür mit Sonnenbrille und Wärme den ganzen Tag lang. Da macht sogar das Wäschewaschen und Aufhängen &#8211; beinahe &#8211; Spaß. Vor lauter Freude habe ich die beiden Kindergartenkinder am Zwickeltag vom Kiga zu Hause gelassen, damit sie den wundervollen Sonnenschein  vom Donnerstag auch am Freitag von früh bis spät in vollen Zügen erleben können. Inklusive erster großer Sandkisten-Gaterscherei des Jahres. Und in Folge Unmengen an Sand auf der Terrasse, im Wohnzimmer und im Bad. Aber selbst das finde ich romantisch im Moment. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Schon Wahnsinn, wie schön plötzlich alles ist, wenn es schön ist. </em><br><br>Voll motiviert möchte ich heute auch gleich noch ins Gartengeschäft fahren und neue Kräuter fürs Kräuterhochbeet kaufen. Das mit dem Gemüse werde ich in diesem Jahr weitergehend lassen. Außer Radieschen und ein paar Tomaten habe ich es in den letzten Jahren nicht recht weit gebracht. Das muss wohl noch reifen bei mir. Sprichwörtlich. Bin gartenlos aufgewachsen. Vielleicht liegt es daran. Ich fange quasi bei Null an. Und dafür fehlt mir im Moment die Muße. Immerhin tragen unsere Beeren. Und die Quitten. Und aufs Erdbeerfeld freue ich mich auch schon riesig. Nicht nur aufs Kleine zu Hause sondern auch aufs Große. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Sandkiste-5.Mai2023.jpg" alt="" class="wp-image-2430" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Sandkiste-5.Mai2023.jpg 640w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Sandkiste-5.Mai2023-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu siebt haben wir letztes Jahr binnen 20 Minuten zehn Kilo geschafft. Das wollen wir heuer überbieten. Denn die daraus gewonnene Marmelade war in weniger als einem Monat wieder aus. Was nicht verwunderlich ist: Einmal Palatschinken für alle und ein Glas ist leer. Apropos Erdbeeren &#8211; vor Kurzem ist ein total tolles Kinderbuch erschienen: „Die Geburtstagsbande &#8211; Auf die Plätze, fertig, feiern!“ Da geht es um ein Mädchen, das auf einem Erdbeerhof bei ihrer Oma lebt. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Buchempfehlungen-Mai-2023.jpg" alt="" class="wp-image-2431" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Buchempfehlungen-Mai-2023.jpg 480w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/05/Buchempfehlungen-Mai-2023-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kann ich nur empfehlen. Wir sind ja immer auf der Suche nach guten Kinderrromanen. Schließlich ist Lesen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen mit den Kindern. Vom gemeinsamen Kochen und Wandern mal abgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Autorin Claudia Schaumann sind schon mehrere wirklich gute und komplett aus dem Leben gegriffene Bilderbücher erschienen. „Schwups fährt in die Ferien“ <a href="https://shop.wasfuermich.de/produkt/schwups-faehrt-in-die-ferien-isbn-978-3-00-059674-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://shop.wasfuermich.de/produkt/schwups-faehrt-in-die-ferien-isbn-978-3-00-059674-2/</a>  haben wir auf unserer Fahrt in die Toskana im Auto gleich mehrmals gelesen &#8211; und waren alle begeistert. Da merkt man, dass diese Autorin vom Familienleben mit Kindern Ahnung hat. Als Mama von vier Jungs &#8211; ja, lauter Jungs ganz im Gegensatz zu uns mit unseren fünf Mädchen &#8211; kann sie von all jenen Themen, die mich täglich bewegen, ein Liedchen singen oder besser gesagt Kindergeschichten schreiben. Von „Einer muss immer aufs Klo“ bis hin zu den Geschwister-&#8222;Sekierereien&#8220;, wie man auf gut Oberösterreichisch so schön sagt über die Auto-Jause und die Bewegungspause. Es tut ja so gut, diesen Wahnsinn von anderen zu lesen und mit seinem eigenen abzugleichen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Profilaktisch gegen diesen Wahnsinn esse ich übrigens derzeit täglich gegen 10 Uhr meine erste Rippe (oder zwei) Lindt-Schokolade Orange oder Salted Karamell. Um 14 Uhr dann wieder und noch einmal um 18 Uhr, kurz vor dem Abendwahnsinn. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>So komm ich durch den Tag. Daran ändert auch die Sonne nichts.</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne &#8211; lasst es euch gut gehen! </p>
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		<title>Nein, perfekt bin ich nicht. Leider. Oder zum Glück? </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 13:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Helikoptereltern]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Vernachlässigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dienstag, ich liege noch im Bett und wundere mich, dass diese Nacht so lang ist. Als ich auf den Wecker sehe, bemerke ich, dass ich verschlafen habe. Es ist schon 06:15 Uhr. Eigentlich hätte ich um 05:30 Uhr aufstehen sollen. Ausgerechnet heute habe ich den Wecker überhört! Ausgerechnet an jenem Tag, an dem zu K3 [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dienstag, ich liege noch im Bett und wundere mich, dass diese Nacht so lang ist. Als ich auf den Wecker sehe, bemerke ich, dass ich verschlafen habe. Es ist schon 06:15 Uhr. Eigentlich hätte ich um 05:30 Uhr aufstehen sollen. Ausgerechnet heute habe ich den Wecker überhört! Ausgerechnet an jenem Tag, an dem zu K3 &#8211; der Erstklässlerin &#8211; der Schulfotograf kommt. Und ausgerechnet an dem Tag, an dem ich am Vorabend vergessen habe, sie daran zu erinnern, dass sie sich etwas besonderes anziehen soll. Doch ausgerechnet heute haben wir einfach gar keine Zeit! Da um kurz vor 7 Uhr der Kindergartenbus fährt und die Erstklässlerin am liebsten schon vor 7 Uhr in der Schule wäre, ist die Zeit knapp. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bus verpassen können wir uns heute auch nicht leisten, da ausgerechnet heute mein Mann mit dem Auto in die Arbeit gefahren ist &#8211; was er sonst nie mach,  aber heute getan hat, weil K2 einen riesigen Apfel-Streuselkuchen für die ArbeitskollegInnen meines Mannes gebacken hat. Gegen Bezahlung versteht sich. Was aber auch okay ist. So können sich unsere Kinder ihr Taschengeld aufbessern. Mit Kuchen für die Arbeit backen, Auto aussaugen oder besonders lang auf die kleinen Geschwister aufpassen. Kühlschrank aufräumen wird auch bezahlt. So kann ich diese Tätigkeiten auslagern und die Kinder freuen sich über Geld gegen Arbeit. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ist das die gesunde Vernachlässigung, die angeblich ab dem 3. Kind beginnt? </p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zum Morgen. Die Erstklässlerin hat sich ein ganz normales Outfit  angezogen &#8211; Hose, T-Shirt, Kapuzenjacke &#8211; immerhin in lila und nicht in schwarz. Für eine schöne Friseur wäre erstaunlicherweise sogar noch Zeit gewesen. Aber sie wollte ihren täglichen Pferdeschwanz. Auch gut. Wenn sie das so will. Ich habe dann auch nicht mehr nachgehackt, da sich meine Kinder sowieso nicht so gerne aufbrezeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/03/Blogbild-3.3.2023-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2391" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/03/Blogbild-3.3.2023-768x1024.jpg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/03/Blogbild-3.3.2023-225x300.jpg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/03/Blogbild-3.3.2023-1152x1536.jpg 1152w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2023/03/Blogbild-3.3.2023.jpg 1512w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"> Zu Mittag dann, als sie nach Hause gekommen ist, hat sie mir aber doch schockiert erzählt, dass alle, wirklich alle, richtig schick gewesen seien. Mit Kleidern und Flechtfrisuren und die Buben mit Hemden. Und ihr sei es dann doch recht peinlich gewesen, dass sie so normal angezogen war. Immerhin habe die Fotografin gesagt, dass sie ein richtig schönes Lächeln sähe. Aber nur eines. Und das sei  das meines Kindes gewesen. Ach, da muss ich nicht viel dazu sagen. Das stolze Mutterherz&#8230; Trotzdem habe ich jetzt mal wieder ein schlechtes Gewissen. Das arme Kind! Oder könnte es ein, dass sie sich am Ende sowieso für das normale Gewand entschieden hätte, weil sie nicht damit gerechnet hat, dass alle anderen so schick kommen würden? Dieser Gedanke ist ein bisschen ein Trost für mich. Trotzdem. Ich hätte das mit ihr vorbereiten müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> In solchen Momenten habe ich immer das Gefühl, mir zu viel Zeit für mich selbst zu nehmen und überhaupt, dass die große Familie mich doch überfordere. Denn:  Bei K1 und K2 ist mir so etwas nie passiert! Die waren immer vorbildlich für die Schule gestylt. Sogar an normalen Tagen. Mit geflochtenen Frisuren und sauberen Kleidern usw. usf. Aber K3, K4 und K5? Die kommen schon nicht immer so fein daher. Die wollen das aber auch nicht. Oder geb ich mir nur weniger Mühe, sie dazu zu überreden? Oder ist das die gesunde Vernachlässigung, die ja scheinbar ab Kind 3 beginnt? Und ist das alles besser als Helikopter-Mama zu sein? Fragen über Fragen, die mich durchaus beschäftigen. Euch auch? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Wecker habe ich übrigens kontrolliert &#8211; war auf lautlos… kein Wunder, dass ich ihn nicht gehört habe. </p>
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		<title>Was ich mir vom Christkind wünsche oder: Meinen Erwartungs-Hund binde ich hinters Haus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2022 11:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebes Christkind, lieber Wichtel! (Ich gehe mal davon aus, dass ihr Halbe-Halbe macht.) Ich wünsche mir zu Weihnachten bitte ganz viel Ruhe und Gelassenheit. Dazu ein Haus, das sich selbst aufräumt, eine Küche, die selbst kocht, Kinder, die alleine schlafen gehen und einen Mann, der von sich aus vorschlägt, mir den Rücken zu massieren. Ab [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Liebes Christkind, lieber Wichtel! (Ich gehe mal davon aus, dass ihr Halbe-Halbe macht.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir zu Weihnachten bitte ganz viel Ruhe und Gelassenheit. Dazu ein Haus, das sich selbst aufräumt, eine Küche, die selbst kocht, Kinder, die alleine schlafen gehen und einen Mann, der von sich aus vorschlägt, mir den Rücken zu massieren. Ab sofort jeden Tag.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem hätte ich gerne die total schönen Ohrringe meiner Lieblings-Youtuberin <a href="https://jonnajintonsweden.com">https://jonnajintonsweden.com</a> aus Nordschweden. Die sollen mich daran erinnern, dass ein Ort existiert, der so aussieht, als wär die Welt noch in Ordnung. (Ein anderes Thema, Anmerkung) Aber die braucht ihr eh nicht bringen, die hat mein Mann schon bestellt. Es ist nur mehr offen, ob sie auch rechtzeitig ankommen. Naja, ein paar Stunden sind ja noch Zeit.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="435" height="462" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/12/Blogbild-Weihnachten-.png" alt="" class="wp-image-2342" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/12/Blogbild-Weihnachten-.png 435w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/12/Blogbild-Weihnachten--282x300.png 282w" sizes="auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weiters wünsche ich mir, dass wir gemeinsam Weihnachtslieder singen &#8211; bei Christbaumkerzenschein, ein köstliches Fondue, bei dem ich von Anfang bis zum Ende ohne Unterbrechung durch etwaige Kinder essen kann. Dazu ein Glas Wein &#8211; sofern ich nicht vorher einen Magen-Darm-Infekt bekomme &#8211; und ausgelassene Fröhlichkeit mit viel guter Gemeinsamkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ja &#8211; und vorm Fondue hätte ich noch gerne einen langen gemeinsamen Spaziergang mit allen &#8211; am besten mit Schnee. Also lasst es bitte kalt bleiben. Das ist schön, so weiß. Geht das, liebes Christkind? Was sagst du dazu, Wichtel? Ist das zu viel verlangt?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weihnachten geht immer mit ziemlich großen Erwartungen einher. Kein Wunder, dass es bei diesem Fest sehr häufig zu Familien-Krach kommt. Alle laufen, rennen, hetzen in den Wochen davor, um es dann schön zu haben. Uns nehme ich da gar nicht aus. Auch wenn wir versuchen, schon ab dem 22. runterzukommen. Langsam auslaufen quasi. Trotzdem. Die Erwartungen sind immer ein Hund. Diesen Hund binde ich hier und jetzt hinters Haus. Der soll warten. Ich erwarte heuer nichts. Ich warte mal ab. Und ihr? Wir schaut’s mit euren Erwartungen aus?&nbsp;</p>
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		<title>Beruhigende Garten-Gedanken und Schneckenalarm oder: Mit Banalitäten durch diese unfassbare Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 18:15:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, das Gärtnern ist schön. Und gibt ein Gefühl der Sicherheit. In diesen Zeiten. Denn die Unsicherheit, die ist beim mir jetzt voll da. Wie wird das wohl alles weitergehen? Im Herbst. Mit ohne Gas. Mit Arbeitsplätzen, die verloren gehen. Mit Krieg, der sich ausweiten könnte. Was kommt da auf uns zu? So schön das Leben an diesen Sommersonnentagen ist, so sehr ist es überschattet von den Nachrichten des Tages. Wie wird es um unsere Gesellschaft stehen heute in einem Jahr? </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Jahr sind wir nun in unserem Haus und ich werde besser. Besser in Sachen Gartenarbeit. Ehrlich gesagt bin ich total hineingekippt in dieses Thema. Es lässt mich nicht mehr los. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht etwas einpflanze, umgrabe, plane oder zumindest gieße. Der Garten ist meine neue Leidenschaft. Die aber auch Leiden schafft. Wenn die Schnecken mal wieder zugeschlagen haben. Wie diese Woche bei meinen nigelnagelneuen Salatpflänzchen. Gekauft in der 1a-Gärtnerei im Nachbarort in Rohr. 12 Stück, mit Liebe gepflanzt. Gemeinsam mit den Kindern. Ins auch ganz selbst gemachte Beet. Allerdings ohne Schneckenschutz. Da hätte ich wohl nicht sparen sollen. Als ich am nächsten Tag guter Dinge hinters Haus gegangen bin &#8211; alles weg. Das gibts doch nicht!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lass das vorerst wieder mit dem Salat. Und warte auf mein neues Hochbeet. Das mir mein Mann versprochen hat. Allerdings will er es aus selbst behauenen Balken machen. Das kann wohl noch eine Zeit lang dauern. Ich hätte ja schwuppsdischwupps mal schnell ein paar Paletten bestellt und fertig. Aber mein Mann, der will keine halben Sachen. Der wills für länger. Was jetzt nichts gegen Palettenbeete sein soll bitte. Er wird schon noch draufkommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf viele Dinge muss man ihn ja selbst draufkommen lassen. So wars auch bei unserem Sicht— und Windschutz auf der Terrasse. Drei Jahre lang habe ich ihn bearbeitet. Und jetzt ist er komplett begeistert. Geduld. Nach wie vor nicht so ganz meine Stärke. Aber es wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wir haben die allererste selbst gezogene Gurke meines Lebens geerntet. Köstlich war sie! Die Kinder haben mir das abgeschnittene Ende übrig gelassen.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Derweil freue ich mich über alles was blüht und gedeiht im Garten. Über die Tomaten, die Kräuter, die Zucchini. Und die allererste selbst gezogene Gurke meines Lebens. Die in weniger als zwei Minuten von meinen Kindern aufgegessen wurde. Köstlich war sie, ich durfte das abgeschnittene Ende verspeisen. Nun warten wir geduldig auf die nächste Gurke. Was wohl noch etwas dauern wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Gärtnern als mein gefühlter Sicherheitsanker in Zeiten der Mega-Verunsicherung&nbsp;</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das Gärtnern ist schön. Und gibt ein Gefühl der Sicherheit. In diesen Zeiten. Denn die Unsicherheit, die ist beim mir jetzt voll da. Wie wird das wohl alles weitergehen? Im Herbst. Mit ohne Gas. Mit Arbeitsplätzen, die verloren gehen. Mit Krieg, der sich ausweiten könnte. Was kommt da auf uns zu? So schön das Leben an diesen Sommersonnentagen ist, so sehr ist es überschattet von den Nachrichten des Tages. Wie wird es um unsere Gesellschaft stehen heute in einem Jahr?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schon kehre ich lieber wieder zurück in den Garten. In einem Jahr? Da hab ich dann schon mein Hochbeet und der Salat gedeiht prächtig. Die Schnecken kriegen nichts mehr ab davon. Sicher nicht!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Irgendwann muss man doch tun können, oder nicht?</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mir das alles noch nicht vorstellen. Und fange derweil mal an, Wasser und Strom zu sparen. Die Klimaanlage im Auto nicht mehr anzumachen. Weniger Klopapier zu verwenden und auch die Kinder darauf hinzuweisen, dass zwei Blatt pro Klogang ausreichend sind. Das ist wohl alles lächerlich, aber irgendwas muss man doch tun, oder nicht?&nbsp;</p>
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		<title>Ich freue mich heute über&#8230; Mit positivem Blick besser durch den Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 09:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Mama-Sein]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich freu mich heute über mein neues Tischtuch, das so gut auf unseren Esstisch auf der Terrasse passt. Ich freu mich über meine selbst gemachte Pizza, die den Kindern geschmeckt hat, obwohl sie total gesund war. Mit Dinkelmehl und Erbsen statt Mais. Ich freu mich über das Sommerwetter. Ich freu mich über meine neue weiße [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Blogeintrag-20052022.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freu mich heute über mein neues Tischtuch, das so gut auf unseren Esstisch auf der Terrasse passt. Ich freu mich über meine selbst gemachte Pizza, die den Kindern geschmeckt hat, obwohl sie total gesund war. Mit Dinkelmehl und Erbsen statt Mais. Ich freu mich über das Sommerwetter. Ich freu mich über meine neue weiße Bluse. Ich freu mich über viele Dinge. Und das ist gut so. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es glücklich macht und vor Depressionen schützen kann, die positiven Dinge im Leben bewusst hervorzuheben und auszusprechen. </p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" data-id="2112" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1842.jpeg" alt="" class="wp-image-2112" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1842.jpeg 640w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1842-300x225.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist das oft gar nicht so einfach. Wir Menschen neigen dazu, das Negative hervorzuheben. Das lässt sich evolutionär erklären, schließlich sichert es das Überleben, Bedrohungen zu sehen. Dem muss man manchmal ganz bewusst entgegentreten!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Manchmal ist es gar nicht so leicht, aus der Negativ-Spirale herauszufinden.</p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend ist, dass es bei den positiven versus negativen Gefühlen nicht unbedingt um die Qualität der Gefühle geht, sondern um die Quantität. Also um die Anzahl an negativ bzw. positiv Gedachtem. Daher macht es Sinn, auch die kleinen Freuden des alltäglichen Lebens zu sehen und anzusprechen. Wie eben das neue Tischtuch, die Pizza und die Bluse. Oder die Nacktschnecke. Die neue große Liebe einer meiner Töchter. Sie wird von ihr gehegt und gepflegt &#8211; in einer Tupperbox. Und sie erwähnt fast minütlich, wie sehr ihr das Freude bereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Positive Kinder, positive Eltern </strong><br>Kinder tendieren sowieso dazu, die kleinen Freuden des Lebens zu sehen und mit uns zu teilen. Was manchmal auch ganz schön nervig sein kann. Ich denke nur an die vielen Schau mal, Mama! Sätze, die ich schon in meinem Mama-Leben hören durfte. Trotzdem versuche ich zusätzlich auch ganz bewusst, den Kindern mitzuteilen, was mir Freude macht und zeige ihnen beispielsweise die vielen kleinen Blümchen in unserem Garten und die Erdbeeren auf unserem Erdbeerfeld, die schon richtig groß sind und und und. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch tolle Bücher bzw. Dankbarkeits-Tagebücher für Kinder, die sich mit dem Thema der positivem Affirmation und des positiven Denkens beschäftigen. Wie etwa dieses hier: </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-1024x550.png" alt="" class="wp-image-2114" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-1024x550.png 1024w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-300x161.png 300w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-768x413.png 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-1536x825.png 1536w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2022/05/Buchtipp-Blog-20052022-2048x1101.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders viel Freude machen uns übrigens gerade unsere Bienen. Heute ist ja Welt-Bienen-Tag, da muss ich das schon erwähnen. Letzte Woche sind unsere Bienen zum ersten Mal geschwärmt &#8211; das ist ihre Art, sich fortzupflanzen &#8211; und dabei hat sich unsere älteste Tochter ihren ersten eigenen Bienenschwarm erarbeitet. Und die Honig-Ernte ist auch nicht mehr weit! </p>
<p>The post <a href="https://www.michaelaogris.at/ich-freue-mich-heute-ueber-mit-positivem-blick-besser-durch-den-alltag/">Ich freue mich heute über&#8230; Mit positivem Blick besser durch den Alltag</a> appeared first on <a href="https://www.michaelaogris.at">Michaela Anna Ogris</a>.</p>
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