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Politkrimi 

 Spannend oder ermüdend, jeder hat seine eigene Sichtweise auf die (österreichische) Politik. Dass es für uns alle wichtig ist, wie „die da oben“ „sich aufführen“, das bleibt wohl außer Zweifel. In Polit-Tagen wie diesen lässt jener Kriminalroman der wohl bekanntesten Buchhändlerin Österreichs seine LeserInnen in die nahe Vergangenheit zurückblicken. Nämlich jene, in der das Türkis auf der rot-weiß-roten Polit-Bühne zum ersten Mal auftauchte. Just in dieser Zeit wird – im Roman – der junge, fesche Landwirtschaftsminister ermordet. Hauptverdächtige: Die vorgespielte Lebenspartnerin. Denn schließlich ist genau die gleich nach dem Tod spurlos verschwunden. Oder steckt doch eine ganz andere Sache dahinter. Sprich: Wirtschaftliche Interessen? Es beginnt ein brisanter Fall für die erst kürzlich von Linz nach Wien umgezogene Kommissarin Alma Oberkofler, der an Brisanz und Öffentlichkeitswirksamkeit kaum zu überbieten ist und durchaus den einen oder anderen Bezug zur Realität enthält. 

Petra Hartlieb ist 1967 in München geboren und in Traun in Oberösterreich groß geworden. Seit 2004 führt sie die Wiener Traditionsbuchhandlung „Hartliebs“, nebenbei ist sie mehr als erfolgreich als Autorin tätig. 

Petra Hartlieb „Freunderlwirtschaft“, Dumont Verlag, 2024, 18,50-, 416 Seiten 

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