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	<title>was kinder brauchen Archives - Michaela Anna Ogris</title>
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	<description>Journalistin, Texterin &#38; Sprecherin</description>
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		<title>Fünf Schulkinder gleichzeitig &#8211; Wie soll denn das bitte gehen? </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 20:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder begleiten]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Aktuell befinden sich tatsächlich fünf unserer sechs Kinder in der Schule. Noch. Denn in diesem Jahr macht K1 Matura, gefolgt von K2 im nächsten Jahr. Dann sind es wieder nur mehr drei. Bis K6 nachzieht. Aber der hat jetzt erst mal vier Jahre im Kindergarten vor sich. Als Herbstkind darf er hier in Österreich eine Runde extra drehen. Ist mir nur recht. Schließlich besucht er den Waldkindergarten WaNaKi, es gibt nichts besseres für ein Kind. Soll er ruhig bis er fast 7 ist im Wald bleiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir begleiten also fünf Schulkinder in ihrem Schulalltag. K5 ist soeben in die erste Klasse Volksschule gekommen, K3 ins Gymnasium. K4 befindet sich in der 4. Klasse VS und K2 und K1 eben in der 7. und 8. Klasse Gymnasium.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber heißt überhaupt, ein Kind begleiten in diesem Kontext?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstehe darunter, dass ich mein Kind bestmöglich dabei unterstütze, so selbstständig wie möglich durch die Schule zu kommen und den Alltag zu meistern. <strong>Ich stecke Rahmen und Grenzen, ich lenke und leite an.</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Ich helfe meinen Kindern, rechtzeitig ins Bett zu kommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich begleite meine Kinder dabei, genügend Schlaf zu bekommen und vermeide Medienkonsum mindestens eine Stunde vor dem Einschlafen. Wobei ich die beiden älteren natürlich nicht mehr &#8222;kontrolliere&#8220;. Zudem ist bei uns allen das Thema &#8222;Ins Bett gehen&#8220; mit Lesen verbunden und lesen ist positiv besetzt. Jedes unserer Kinder liest vor dem Schlafen gehen oder bekommt vorgelesen. Das verstehe ich unter Förderung für die Schule! Nicht für das Kind die Schultasche zu packen oder gar ein Referat vorzubereiten. Die Schlafdauer ist dabei natürlich an den Schlafbedarf gebunden. Während K6 gegen 18.30 ins Bett geht, bleibt die Erstklässlerin noch eine halbe Stunde länger auf &#8211; bis 19 Uhr. Die 9- und die 10-Jährige gehen gegen 20 Uhr ins Bett und drehen um spätestens 20.45 Uhr das Licht ab. Alle stehen gegen 6 Uhr auf. Solange die Kinder um diese Zeit nicht aus dem Tiefschlaf gerissen werden, weiß ich, dass sie ausreichend Schlaf haben. An den Wochenende versuche ich es zu vermeiden, dass dieser Schlafrhymus zu sehr durcheinander gerät. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Viel Bewegung und gute Ernährung&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genügend Bewegung, ausgewogene Ernährung &#8211; eine gesunde Jause, für die ich einkaufen gehe und die sich die Kinder, je nach Alter (d.h. in meinem Fall K1, 2 und 3 sowieso und K4 mehrmals die Woche) selbst am Vorabend vorbereiten und in den Kühlschrank stellen &#8211; finde ich unerlässlich für die Konzentrationsfähigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast alle Kinder leiden unter Bewegungsmangel und Zuckerüberschuss. Mindestens ein bis zwei Stunden Bewegung täglich ist ein Must-Have für die körperliche und geistige Gesundheit. Bewegung bereits in der Früh ist ideal. Darum bringe ich die Kinder auch NIE mit dem Auto in die Schule. Und auch, weil ich dann meist K6 mitnehmen müsste, was ja unpraktisch wäre. Aber auch wenn ich könnte, ich finde es super, dass die Kinder zum Bus gehen können und dann vom Bus Richtung Schule. Ich motiviere sie auch regelmäßig, die ersten Stationen mit dem Rad zu fahren. Und den Volksschulkindern lege ich die Füße statt des Rollers nahe. Weil der Roller auch die Bewegungsaktivität reduziert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wochenende unternehmen meistens gemeinsam etwas mit Bewegung &#8211; Klettern gehen, wandern, schwimmen oder einfach ganz lange im Park herumtoben. Das tut uns allen gut. Schließlich sitzen ja nicht nur die Kinder zu viel&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6254-225x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2902" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6254-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6254-768x1024.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6254-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6254-1536x2048.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Medienzeitplan&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit meinen Kindern mache ich je nach Alter einen Plan bezüglich Medienkonsum. Wir nennen das „Anschautage&#8220;, weil Gaming und Co. eigentlich kein Thema bei uns ist. Das könnte daran liegen, dass alle Kinder bis auf K6 Mädchen sind.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die „Anschautage&#8220; sind konkret am Dienstag und am Freitag bei uns. Dieser Plan hängt am Kühlschrank und wurde &#8211; wie gesagt &#8211; gemeinsam mit den mit K3, K4 und K5 erstellt.&nbsp;Mitsprache bzw. Mitgestaltung ist so wichtig. Denn dann ist es für die Kinder auch einfacher, sich an die Abmachungen zu halten. Gleichzeitig brauchen sie Führung &#8211; vor allem auch in diesem Bereich. Denn es wäre doch schon ab und an eine Ausnahme möglich. Oder ein Zeitverlängerung. EIN NEIN AUS LIEBE IST DA SCHON OFT NOTWENDIG &#8211; AUCH WENN ICH DIESE NEINS OFT SEHR ANSTRENGEND FINDE. </p>



<p class="wp-block-paragraph">K1 und K2 sind bei eigentlich all diesen Themen außen vor. Die wissen bereits, wie sie sich um sich selbst kümmern können. Die brauchen von mir diesen Rahmen nicht mehr. Diese Zeit ist vorbei. Und ich habe auch echt das Gefühl, dass sie wissen, wie es geht. Das Leben, das sie brauchen, damit sie gut zurecht kommen. Sie kümmern sich um ihr Schlafpensum, die gesunde Jause, Bewegung usw.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-225x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2899" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/09/IMG_6340-1539x2048.jpeg 1539w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Selbstorganisation&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was also vor allem K5 derzeit alles lernen darf, haben K1 und K2 schon intus und setzen es auf ihre, meiner Meinung nach sehr erfolgreiche, Weise um. Was nun darf K5 als Erstklässlerin alles lernen? Zum Beispiel, sich am Morgen die Zeit gut einzuteilen und sich bereits am Vorabend alles bereit zu legen. Für die Begleitung der Zeit in der Früh und um zu verhindern, dass K5 sich „unter Druck“ gesetzt fühlt von der Zeit, obwohl sie noch genügend davon hat, bevor sie außer Haus gehen muss, habe ich nun einen <strong>Zeitwecker mit Regenbogen</strong> gekauft. Darauf habe ich heute zum Beispiel 15 Minuten eigestellt, damit sie sieht, dass sie noch mehr als genügend Zeit zum Essen ihres Müslis hat. Und das hat sie echt beruhigt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich auch sehr hilfreich finde ist die Methode der ANSAGE: ICH MACHE KLARE ANSAGEN WIE &#8222;JETZT HÄNDEWASCHEN, JETZT SCHUHE ANZIEHEN.&#8220; Liebevolle Ansagen, ohne Druck, ohne Stress in der Stimme. Die können die Kinder oft gut nehmen. Allerdings nur, wenn ich nicht zu viele Ansagen hintereinander mache. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ICH BIN JA EINE LISTENSCHREIBERIN UND LIEBE ANALOGE BÜCHLEIN UND KALENDER </p>



<p class="wp-block-paragraph">K3 habe ich nahegelegt, und zwar bereits in der letzten Klasse Volksschule, ihre Termine in einen <strong>Kalender</strong> einzutragen und ab diesem Jahr trägt sie in diesen all ihre Hausübungsnotizen ein und behält so den Überblick.&nbsp;K1 und K2 machen das auch so und freuen sich jedes Jahr &#8211; so wie ich &#8211; über ihre neuen Kalender. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem stecke ich auch meinen jüngsten Kinder nicht einfach Jausendose und Trinkflasche in den Rucksack, sondern stelle sie daneben, sodass sie sie selbst hineingeben dürfen. Das führt sie langsam zum Selbstmachen hin und bald dürfen sie dann auch überhaupt selbst daran denken, sie aus dem Kühlschrank zu holen. Schritt für Schritt also führe ich sie hin zur Selbstständigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sind also oft Kleinigkeiten, die ich mache, damit die Kinder den Rest selbst schaffen können. <strong>Kinder wollen selbstständig sein.</strong> Und sie wollen gleichzeitig wissen, dass in der Not jemand zur Stelle ist. Sie wollen begleitet werden und doch auch frei sein und selbst Erfahrungen sammeln. Das ist der große Balanceakt der Elternschaft! Sie nicht im Stich lassen und sich doch nicht zu viel sich einzumischen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne, auf das Ende der zweiten Schulwoche. Die nächsten Ferien sind schon in Sichtweite!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Michaela&nbsp;</p>
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