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	<title>Michaela Anna Ogris</title>
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	<description>Journalistin, Texterin &#38; Sprecherin</description>
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	<title>Michaela Anna Ogris</title>
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		<title>Über das Minuten-Glück, für das sich das alles gelohnt hat oder: Für meinen Mann </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 09:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienglück]]></category>
		<category><![CDATA[Glück genießen]]></category>
		<category><![CDATA[Keines Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtigkeit im Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Text ist eine Auftragsarbeit meines Mannes. „Könntest du nicht einen Text genau über diesen Moment schreiben? Über diesen Moment, in dem gerade alles so wunderbar ist. Und an den ich mich in 10, 20, 30 Jahren mit dir gemeinsam zurückerinnern möchte. Ich will dann die rosa-rot leuchtenden Blüten unseres Strauches vor der Terrasse vor [&#8230;]</p>
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<p>Dieser Text ist eine Auftragsarbeit meines Mannes. „Könntest du nicht einen Text genau über diesen Moment schreiben? Über diesen Moment, in dem gerade alles so wunderbar ist. Und an den ich mich in 10, 20, 30 Jahren mit dir gemeinsam zurückerinnern möchte. Ich will dann die rosa-rot leuchtenden Blüten unseres Strauches vor der Terrasse vor mir sehen, die rot blühenden Rosen in der Böschung, das glitzernde Wasser, die saftige Wiese und die Seifenblasen, die Kind 5 soeben im Garten vom Wind in die Luft wehen lässt und denen Kind 6 hinterherjagt. Und ich will dann wieder das Klavierstück in meinen Ohren haben, das Kind 3 gerade spielt.“ Mit diesen Worten hat mein Mann diesen Auftrag erteilt. Natürlich habe ich Ja gesagt.  </p>



<p>Mein Mann ist Romantiker. Und Pragmatiker ist er auch. Er ist beides in einem. Ich kann nicht sagen, welche Ader stärker ausgeprägt ist. Ich denke zweitere, was im Alltag ganz praktisch ist. Ersterer widme ich nun diesen Text.</p>



<p>Samstagmittag, die Sonne scheint, kaum Wolken am Himmel. Es ist der Samstag vor dem Pfingstmontag. Mein Mann hat an allen drei freien Tagen frei. Er muss nicht ins Krankenhaus. Viel Zeit liegt vor uns. </p>



<p>Hinter uns liegt eine volle Woche. Ich hatte viele Termine, mein Mann hatte viele Termine. Bei den Kindern ist sowieso immer viel los. Ein herzerfüllendes Dankbarkeitsfest im Waldkindergarten, Vereinsbesprechungen, Elterngespräche – das alles zusätzlich zum üblichen Reigen der zeitlichen Vorgaben durch die verschiedensten Verpflichtungen.</p>



<p><strong><br>Mit voller Zufriedenheit aus dem Bauch heraus </strong></p>



<p>Es ist 12.30 Uhr, mein Mann und ich sitzen auf der Terrasse und trinken ein Glas Weißwein. Mein Mann hat einen wunderbaren Teller voller Büffelmozzarella und Tomaten mit Avocado für mich, unser K2 und ihn zubereitet. Den haben wir gerade genossen. Die jüngeren Kinder haben aufgeschnittenes Gemüse und Bratkartoffeln bekommen. Dazu Apfelsaft. Es haben also alle Familienmitglieder soeben gut gegessen – außer dem Kleinsten. Der hat seine Reserven mit zwei Gläsern Apfelsaft pur gefüllt. Und nun sind alle voller Zufriedenheit – aus dem Bauch heraus. </p>



<p>Und so sitzen wir nun also da. Zu zweit. Der Garten ist voller Grüntöne durchzogen von bunten Tupfen. Die Wiese voller Gänseblümchen, Hahnenfuß und Klee. Die Bienen summen. Es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt. Es ist Ende Mai. Vielleicht der schönste Monat im Jahr. </p>



<p><strong>Das Minuten-Glück, für das sich das alles lohnt </strong></p>



<p>Die Kinder tummeln sich vor uns auf der Wiese. Inmitten Hunderter Seifenblasen. <strong><em>Es ist fast kitschig. „Fast“ nur deshalb, weil wir wissen, dass dies meist nur kurze Momente sind.</em></strong> Schon wenige Minuten später wird K6 K5 die Seifenblasen aus der Hand schlagen, K5 weinend und schreiend vor Wut ins Zimmer stapfen, K4 wird sich ins Trampolin hinters Haus verziehen. </p>



<p>Und während genau jetzt in diesem Moment K2 und K3 für die nächste Woche anstehende Radfahrprüfung fahren üben gehen, darf ich mich – im Auftrag meines Mannes – ins Büro verziehen und diesen Text schreiben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2847" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild-1024x768.jpeg 1024w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild-300x225.jpeg 300w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild-768x576.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/05/Sommertag2_Blogbild.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Damit wir das alles nicht irgendwann vergessen haben werden</strong></p>



<p>Damit wir das alles nicht irgendwann vergessen haben werden. Wenn sie alle groß sind und aus unserem Haus ausgezogen. Und es still ist bei uns. Und weniger bunt. Und niemand mehr Seifenblasen in die Luft bläst und dann auf der Terrasse verschüttet. </p>



<p>Dann wollen wir daran denken. Gemeinsam. Wenn wir, wer weiß, vielleicht bereits in einem kleinen Häuschen am Waldrand sitzen, wieder mit einem Glas Wein in der Hand und uns an diese Zeit voller Leben zurückerinnern. In einem kleinen Haus am Waldrand deshalb, weil unser Haus dann für uns beide bereits viel zu groß geworden sein wird und wir es daher bereits an eines unserer Kinder weitergegeben haben werden. </p>



<p>Bis dahin liegt noch viel vor uns, hoffe ich. Und gleichzeitig ist so viel da. Jetzt. <strong><em>Dieser Text ist für meinen Mann. Für unsere gemeinsame Zukunft, wenn wir alt und runzlig sind und zurückblicken auf so viele Jahre, in denen wir uns oft – obwohl wir beide frei hatten und zu Hause waren – gar nicht viel austauschen konnten, weil immer irgendein Kind gerade was brauchte.</em></strong> Weil, sobald wir einen Satz zueinander sagen konnten, bereits ein Mama oder ein Papa aus dem Garten, vom oberen Stock oder von direkt daneben gerufen kommt. Weil es echt hart ist, Paar zu bleiben und Eltern zu sein. Und gleichzeitig auch so schön. So erfüllend. So sinnvolll. Ich bin so voller Dankbarkeit, dass ich dieses Leben so leben darf – mit dir, mein Mann, der du der mir wichtigste Mensch in meinem Leben bist. </p>



<p>Ich danke dir für diesen soeben beschriebenen und für die vielen anderen so wunderschönen Momente, die wir bereits gemeinsam erlebt haben!</p>



<p>Deine Michaela </p>
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		<title>Sechs Kinder?! Wie soll denn das bitte gehen?! So! &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon eher ein Ausnahmefall, dass jemand nicht zumindest mit der Wimper zuckt, wenn ich erzähle, dass ich sechs Kinder habe. Meist werde ich zuerst mal gefragt, ob das alles meine seien. Weil – das gibt es doch heut zu Tage eigentlich gar nicht mehr! Wer bitte bekommt sechs Kinder?! Noch dazu freiwillig.  Oder [&#8230;]</p>
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<p>Es ist schon eher ein Ausnahmefall, dass jemand nicht zumindest mit der Wimper zuckt, wenn ich erzähle, dass ich sechs Kinder habe. Meist werde ich zuerst mal gefragt, ob das alles meine seien. Weil – das gibt es doch heut zu Tage eigentlich gar nicht mehr! Wer bitte bekommt sechs Kinder?! Noch dazu freiwillig. </p>



<p>Oder waren die eh nicht alle geplant? Doch, schon. Waren alle geplant, besser gesagt: Gewünscht. Nein, Zwillinge sind keine dabei. </p>



<p>Und wie weit sind die auseinander – altersmäßig? 17, fast 16, 10, 9, 6 und 2,5 Jahre.  (Stand Frühling 2026). Also zwei knapp hintereinander, dann eine Pause, dann zwei ganz knapp (13 Monate, trotz Stillen übrigens!), dann kurze Pause, dann vier Jahre Pause. Aus. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="769" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2843" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1093-1539x2048.jpeg 1539w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>



<p><strong><em>Nein, jetzt will ich kein Kind mehr. Mein Kinderwunsch hat sich tatsächlich mit Kind sechs erledigt. Er ist dem angenehmen Gefühl, komplett zu sein, gewichen.</em></strong> Außerdem könnte ich das jetzt auch einfach nicht mehr – kräftemäßig, nervenmäßig und was meine Geduld, meine Freiheit wieder aufschieben zu müssen, betrifft. Noch einmal neu anzufangen, nein, kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen. </p>



<p>Obwohl alles recht gut läuft. Um nun auf die Frage, wie das denn gehen kann, näher einzugehen. </p>



<p>Also: Es läuft vor allem alles geplant und organisiert. </p>



<p><strong><em>Sechs Kinder laufen nicht mehr einfach nebenher. </em></strong>Sondern sind definitiv ein Business. Auch wenn ich immer und nun wieder vermehrt gearbeitet habe (erwerbsmäßig meine ich), arbeite ich die Familie und den Haushalt betreffend stundenmäßig am allermeisten. </p>



<p><strong><em>Besonders viel Aufwand steckt in Planung und Struktur. </em></strong>Diese Zeit spare ich dann bei den konkreten Tätigkeiten. <strong><em>Ich organisiere straff und ökonomisch. Verbinde Wege, reduziere Arbeitsschritte, koche vor, bereite vor, versuche so effizient wie möglich zu sein. Und: Ich habe Mut zur Lücke. </em></strong></p>



<p><strong><em>MUT ZUR LÜCKE </em></strong></p>



<p>Ich stelle nicht jeden Tag ein megatolles Menü auf den Tisch.<strong><em> Ich schaue auf die Ausgewogenheit, nicht auf die Haubenqualität.</em></strong> Ich achte auf die Gesundheit, wenig Salz, wenig Zucker, wenig Trash. Viel Gemüse, viel Obst, viel Vollkorn, wenig Fleisch. </p>



<p><strong><em>Ich backe kaum selbst, Brot nie, Kuchen ab und an.</em></strong> Ich mach kein Müsli selbst, ich schneid Bananen ins Joghurt. Ich koch Suppe mit Würfel und schneide täglich zwei ganze Gurken auf. Es gibt weder Braten noch Torten mit Schichten. Das alles dauert mir zu lange. </p>



<p>Ich bügle nicht, ich wasche nur und trockne dann (im Trockner). Die Bettwäsche, die ich frisch beziehe, ziehe ich in der Früh ab, werfe ich zu Mittag in den Trockner und kommt direkt wieder aufs Bett. So gibt es zwar keine Abwechslung im Style, dafür Sauberkeit im Bett. </p>



<p><strong><em>Ich falte keine Hand- und keine Geschirrtücher. Ich sortiere keine Unterhosen und nicht einmal die Socken.</em></strong> <strong>ICH NENNE DAS EFFIZIENT. </strong>Und nehme die Kinder „in die Pflicht“. Sie dürfen sich ihre Sachen selbst aus den extra dafür geschaffenen Gewaschen-Körben holen. Und anziehen. Das spart mir viel Zeit und verbraucht nicht viel Zeit der Kinder. </p>



<p><strong><em>SELBSTSTÄNDIGKEIT</em></strong></p>



<p>Überhaupt setzte ich sehr viel auf Selbstständigkeit. Ab dem Gymnasium darf die Jause selber gemacht werden, ich stelle die Zutaten zur Verfügung und stelle sie auf den dafür vorgesehenen Platz. So stelle ich auch sicher, dass kein Trash in die Box kommt. </p>



<p>Die Volksschulkinder dürfen einmal die Woche (wenn mein Mann nicht da ist am Abend) ebenfalls ihre Jause selbst machen. Das spart mir Zeit und wir kommen ins Gespräch in der Küche. </p>



<p>Überhaupt ist Mithilfe in der Küche ein super Türöffner für Gespräche. Denn beim gemeinsamen Werken kommen oft die meisten Wörter raus. Das finde ich sehr schön. </p>



<p><strong><em>IN VERBINDUNG BLEIBEN </em></strong></p>



<p>In Verbindung zu bleiben ist mir das wichtigste in meiner Elternschaft. Auch wenn nicht viel Zeit mit jedem Kind alleine bleibt, will ich wissen, was bei ihnen grad so los ist. Was sie beschäftigt, quält, sorgt, freut, fasziniert. Und sie sollen auch wissen, was ich denke, fühle, sage. </p>



<p><strong><em>Authentisch ist das Stichwort:</em></strong> Ich will authentisch bleiben und<strong><em> ich wäre keine authentische Mutter, wenn ich alles auf Haushalt und Kinder setzen würde. </em></strong></p>



<p>Ich will meine Arbeit machen, ich liebe sie, sie macht mir Spaß, sie macht mich aus. Ich habe nämlich was gelernt, was mir Freude gemacht hat. Das war stets der Rat meiner Mutter – hör auf dein Herz. Ich würde allerdings – und meine älteren Töchter kommen ja bald in diese Situation – nun in diesen unsicheren Zeiten hinzufügen: Hör auf dein Herz und wähle mit Vernunft. Denn oft gibt es mehrere Wege in der Ausbildung, die alle zu einer Herzenssache führen können. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger Effizienz. Ich hab diesbezüglich nicht unbedingt den sinnvollsten Weg eingeschlagen mit meinen zwei Studien. Aber das ist ein anderes Thema. </p>



<p>Zurück zur <strong><em>Selbstständigkeit, die ja auch das große Ziel der ganzen „Erziehung“ ist. </em></strong>Wie soll sie sich einstellen, wenn sie nicht ausprobiert und gelebt werden darf? Meine Kinder dürfen die Wege selber machen.<strong><em> Ich bin kein Taxi </em></strong>und brauch auch keines zu sein, weil wir zum Glück sehr praktisch wohnen. </p>



<p>Turnverein, Schule, Musikschule – alles zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem (analogen) Roller erreichbar. <strong><em>Und diese Wege schaden nicht. Die Kinder sitzen eh viel zu viel.</em></strong> Auch wenn es oft schwer zu argumentieren ist, denn die meisten Kindern werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Zum Turnen, zur Schule, überallhin und zu jeder Zeit. Ich kann und will das gar nicht. Ich finde es wichtig, dass sie selbst hingehen. </p>



<p>Und so mach ich mir das Leben leichter und habe Zeit für die Kinder und vor allem für mich. Und so geht das dann. Ganz gut sogar. <strong><em>Ich bin noch da. Mit Leidenschaften, Freundschaften, Hobbys. Und gleichzeitig bin ich Mutter. </em></strong></p>



<p><strong><em>MUT </em></strong></p>



<p>Ja, es braucht Mut, diesen Weg zu gehen und auch Kompromissbereitschaft, Geduld und Organisationsfähigkeit. Wer das hat – bekommt am besten mehrere Kinder. Denn was gibt es schöneres, stärkenderes und wichtigeres als eine große Familie?! </p>



<p>Eure Michaela </p>
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		<title>Ich koch ab jetzt nicht mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 05:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Familienorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[KochenfürKinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Mama von sechs Kindern verbringe ich richtig viel Zeit mit Essenszubereitung. Das mach ich auch gerne. Vor allem wenn die Kinder zu Hause sind, mag ich es, in der Küche zu stehen und nebenbei Frühstück, Jause und Co. vorzubereiten. Ab und an mit Hilfe der Kinder, oft einfach neben den Kindern. Die derweil malen, [&#8230;]</p>
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<p>Als Mama von sechs Kindern verbringe ich richtig viel Zeit mit Essenszubereitung. Das mach ich auch gerne. Vor allem wenn die Kinder zu Hause sind, mag ich es, in der Küche zu stehen und nebenbei Frühstück, Jause und Co. vorzubereiten. Ab und an mit Hilfe der Kinder, oft einfach neben den Kindern. Die derweil malen, erzählen, Klavier spielen, streiten, jammern, nerven, Lego bauen, … Doch am Vormittag, wenn alle in der Schule bzw. im Kindergarten sind, dann möchte ich meine Zeit echt lieber mit meiner eigentlichen Arbeit verbringen. Mit jener Arbeit, die ich gelernt habe. Und die mir nicht nur Freude sondern auch Geld bringt. Daher habe ich beschlossen, dass bei uns ab sofort erst um 17 Uhr warm gegessen wird. In Norwegen, wo meine älteste Tochter gerade ein Auslandssemster verbringt, ist das ganz normal. Und die nennen das sogar „middag“. Und zur Mittagszeit wird gejausnet. Ist das nicht praktisch? Es wird zwar eine Umstellung sein, ich selbst mag warmes Essen zu Mittag eigentlich wirklich gerne, doch warum nicht? </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="769" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2838" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-1539x2048.jpeg 1539w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2215-scaled.jpeg 1923w" sizes="(max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Mammographie Klappe die 1. oder: Es sind schon schönere Menschen als wir an Krebs gestorben. Daher: Sorgt vor &#8211; besser heute als morgen! </title>
		<link>https://www.michaelaogris.at/mammographie-klappe-die-1-oder-es-sind-schon-schoenere-menschen-als-wir-an-krebs-gestorben-daher-sorgt-vor-besser-heute-als-morgen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mammographie-klappe-die-1-oder-es-sind-schon-schoenere-menschen-als-wir-an-krebs-gestorben-daher-sorgt-vor-besser-heute-als-morgen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yes! Ich hab mich getraut! Ich war bei meiner ersten Vorsorgeuntersuchung – und zwar bei der Mammographie. Stolz erfüllt berichte darüber, weil ich mich echt davor gefürchtet habe. Eigentlich nicht auf Grund einer möglichen schlimmen Diagnose sondern vielmehr vor der Untersuchung. Zum Glück hatte ich mein gutes Deo aufgetragen! Ich konnte den Angst-Schweiß fließen spüren!  [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Yes! Ich hab mich getraut! Ich war bei meiner ersten Vorsorgeuntersuchung – und zwar bei der Mammographie. Stolz erfüllt berichte darüber, weil ich mich echt davor gefürchtet habe. Eigentlich nicht auf Grund einer möglichen schlimmen Diagnose sondern vielmehr vor der Untersuchung. <strong><em>Zum Glück hatte ich mein gutes Deo aufgetragen! Ich konnte den Angst-Schweiß fließen spüren! </em></strong></p>



<p>Das mit dem Älterwerden ist ja so eine Sache für sich: Irgendwie fühlt es sich ganz gut an, mit vielen Erfahrungen zu leben. Dadurch manche Dinge entspannter sehen zu können, dem großen Ganzen ein bisschen näher zu kommen, einen Überblick zu haben. </p>



<p>Das finde ich echt ganz okay. Zumal ich so eine Person bin bzw. war (dahingehend verspüre ich tatsächlich eine leichte Veränderung), <strong><em>die von einem Tag in den anderen gestolpert ist.</em></strong> Die zwar einerseits permanent Listen abarbeitet, doch trotzdem nicht im Jahresfluss mitschwimmt, sondern viel mehr im Heute hin- und herläuft. Aber nicht im Sinne vom lässigen Im-Hier-und-Jetzt sein. Eher im Sinne von „von einem zum anderen“ bis der Tag vorbei ist. </p>



<p>Das wird nun schon besser. <strong><em>Ich denke schon zu Ostern wieder an Weihnachten. Weiß, dass die Zeit Rat bringt. Und dass wirklich über manche Dinge Gras wächst. </em></strong></p>



<p>Apropos Gras: <strong><em>Vielleicht hat mir dabei sogar unser Garten geholfen.</em></strong> Denn als wir ihn vor fast sieben Jahren gepflanzt haben, konnte ich mir nicht vorstellen, dass daraus irgendwann eine grüne Oase werden wird mit Äpfeln, Kirschen, Zwetschken und Erdbeeren. Doch – nun – ein paar Jährchen später, haben wir schon die eine oder andere Ernte eingefahren. </p>



<p><strong><em>Und auch Versteck-Möglichkeiten unter Sträuchern sind gewachsen, die ich mir so sehr gewünscht habe für die Kinder, auch wenn sich nun nicht mehr alle Kinder unter Sträucher passen… </em></strong></p>



<p><strong><em>Die Wahrnehmung von Zeit und der Überblick – ein Bonus des Älterwerden. </em></strong></p>



<p>Nicht so cool finde ich jedoch die körperlichen Anzeichen des Alters. Ich finde mich zwar immer noch schön, zumindest unter dem Aspekt einer erwachsenen Frau, die Kinder geboren hat, doch gibt es schon den einen oder anderen Körperteil, den ich nicht mehr so grandios sexy finde. <strong><em>Ich sage nur: Bauch, Busen, Fersen… und die Falten im Gesicht, vor allem nach dem Aufstehen (Stichwort vormittäglicher Kopfpolster im Gesicht), die finde ich nur mäßig. </em></strong></p>



<p>Und nun kommt auch noch das Innere dazu. Also nicht mein gutes Herz und meine reine Seele <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> sondern die Gesundheit, die Organe etc. Mein Mann ist ja Arzt und drängt mich schon seit einiger Zeit zu allen möglichen Vorsorge-Untersuchungen. Weil er weiß, dass bei rechtzeitiger Erkennung so viele schlimme Krankheiten gar nicht so schlimm gewesen wären. Daher habe ich mich nun endlich zu einer Mammographie angemeldet und sie diesen Dienstag endlich hinter mich gebracht: </p>



<p><strong><em>Schlimmer als Zahnarzt?</em></strong></p>



<p>Als ich das im Vorfeld Bekannten und Freundinnen erzählt habe, habe ich ähnliche wenn nicht sogar schlimmere Reaktionen als auf meine Zahnarzttermin-Verkündung erhalten. <strong><em>Das hat dazu geführt, dass meine eh schon nicht so tolle Vorstellung davon, dass mein Busen zwischen zwei Platten gepresst werden soll, noch schlimmer geworden ist.</em></strong> Und so bin ich wie bereits eingangs erwähnt mit Schweiß von den Achseln bis zu den Knien im Wartezimmer gesessen (wie immer bewaffnet mit allerhand Dingen – von Strickzeug über mehrere Bücher bis hin zum Laptop – man weiß ja nie, wieviel Zeit man sonst eventuell ungenützt verstreichen lassen würde) und habe versucht, nicht daran zu denken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2831" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-1539x2048.jpeg 1539w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2279-scaled.jpeg 1923w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>



<p><strong><em>Verunsichert wie ein kleines Kind… </em></strong></p>



<p><strong><em>Als ich dann aufgerufen wurde, klopfte mein Herz bis in den Hals hinein und ich folgte langsam in den Vorraum des Untersuchungszimmers, wo ich dann nicht wusste, ob ich mich nun oben ganz ausziehen sollte oder nur das Shirt oder nur den BH und dafür das Shirt drüber anlassen. </em></strong>Verunsichert wie ein kleines Kind bin ich also in dem WC-artigen Räumchen gesessen und wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Bis geklopft wurde und ich von einer sehr netten Frau zum – nennen wir es laienhaft – Mammographie-Automaten geführt wurde. </p>



<p><strong><em>Ich habe meine Angst einfach rausgelassen </em></strong></p>



<p>Und dort habe ich dann einfach meine Angst rausgelassen. Also nein, keine Sorge, ich bin weder zusammengebrochen noch habe ich zu weinen begonnen, sondern ich habe einfach in Worte gefasst, was ich mir dachte. Nämlich, dass ich echt Angst vor der Untersuchung habe und davor, dass es sehr weh tun würde, wenn mein eh schon kleiner Busen da zwischen zwei Platten gezogen und gepresst wird. </p>



<p>Und dann habe ich noch gesagt, dass mir schon von einigen Frauen berichtet wurde, dass das echt nicht angenehm gewesen sei. Und dann war alles raus.<strong><em> Und die Frau schaute mich an und ich sah, dass sie mich ernst nahm. Und daraufhin erklärte sie mir ganz genau die Untersuchung, was sie gleich tun würde und dass ich jederzeit Stopp sagen könne.</em></strong> Und dass schon die leichteste Form der Untersuchung genauere Bilder als ein Ultraschall bringe und daher die Mammographie eine so wichtige Frühererkennungsmethode für Brustkrebs wäre. Und dass sie mich jetzt durchführen werde und ich ihren Anweisungen folgen solle. </p>



<p>Das hat gut getan. Ich war ganz bei mir. Und ich spürte, da ist eine Person, die ist nicht gegen mich. Die passt auf mich auf. <strong><em>Und so war es dann auch zwar nicht besonders angenehm, aber nicht schmerzhaft. Es war komisch. Und irritierend. Zumal jegliche Ästhetik meines Körpers während der Untersuchung flöten ging. </em></strong>Verrenkt steht man da bei dem Gerät. Der Busen nach vorne gezogen und eingezwickt. Der Körper gedreht. Naja. Aber nein, schlimm war es nicht. Und ich bin einfach so froh, dass jetzt endlich mal gemacht zu haben. </p>



<p>Ich schreibe das, um euch zu sagen – macht das auch! <strong><em>Wir werden älter. Und ohne Panik schüren zu wollen: Es sind schon schönere Menschen als wir an Krebs etc. gestorben. Es kann uns alle treffen. Daher: Sorgt vor. Besser heute als morgen! </em></strong></p>



<p>Eure Michaela </p>
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		<title>Zeit für mich selbst &#8211; auch mitten im Chaos&#8230; ein paar Alltagsgedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 08:16:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir bestimmen das „Was“, unsere Kinder bestimmen das „Wie“ (mit). So lautet in vielen Fragen unser Credo zu Hause. Zum Beispiel entscheiden mein Mann und ich, wo wir hinreisen. Meine Kinder dürfen die Details mitentscheiden. Welches Ferienhaus, welche Ausflüge etc.? Gehen wir essen oder kochen wir zu Hause? Natürlich haben wir das große Ganze im [&#8230;]</p>
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<p>Wir bestimmen das „Was“, unsere Kinder bestimmen das „Wie“ (mit). So lautet in vielen Fragen unser Credo zu Hause. Zum Beispiel entscheiden mein Mann und ich, wo wir hinreisen. Meine Kinder dürfen die Details mitentscheiden. Welches Ferienhaus, welche Ausflüge etc.? Gehen wir essen oder kochen wir zu Hause? Natürlich haben wir das große Ganze im Überblick. Wenn das Budget ausgeschöpft ist, dann wird gekocht. Wenn das Ferienhaus so teuer ist, dass wir es uns nicht leisten wollen oder können, dann legen wir ein Veto ein. Doch alles im Rahmen. So viel Mitbestimmung wie möglich, so viel Vorgaben wie nötig. <strong><em>Wir müssen unsere Grenzen wahren und gleichzeitig auf die Gemeinschaft schauen.</em></strong> Auch so ein Glaubenssatz, der uns wichtig ist. <strong><em>Schau auf dich UND auf die anderen. </em></strong>Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch für die anderen da sein. </p>



<p>Das gilt auch für die Kinder. <strong><em>Wenn du eine Pause brauchst und Zeit für dich – dann nimm sie dir. </em></strong>Außer es ist gerade eine Ausnahme. Wenn wir gerade einen Geburtstag feiern zum Beispiel. Dann raten wir den Kindern schon dazu, sich nicht ausgerechnet in diesem Moment ins Zimmer zu verkriechen, sondern noch die eine Stunde abzuwarten. Manchmal geht das aber einfach nicht und dann muss gleich eine Auszeit her. Dann ist das eben so. <strong><em>Zur Gemeinschaft gezwungen wird bei uns niemand. </em></strong></p>



<p>Vor allem im gemeinsamen Urlaub, wenn der Tag keine klaren Strukturen hat und wir sehr viel Zeit gemeinsam verbringen, kann es echt schon mal zu viel WIR werden. Mir geht es auch so und ich kommuniziere das dann klar. <strong><em>Ich brauche jetzt mal Zeit für mich. Das ist nichts gegen dich sondern etwas für mich. </em></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="801" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/Blogbild-10042026-801x1024.png" alt="" class="wp-image-2822" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/Blogbild-10042026-801x1024.png 801w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/Blogbild-10042026-235x300.png 235w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/Blogbild-10042026-768x982.png 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/04/Blogbild-10042026.png 835w" sizes="auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px" /></figure>



<p>Ich kümmere mich um mich, damit ich mich dann wieder um dich kümmern kann. <strong><em>Viele Eltern trauen sich diese Zeit nicht nehmen und sind dann in so einem permanenten Zwischending. Sie sind da und doch nicht wirklich. Schauen nebenbei aufs Handy. Beamen sich gedanklich weg. </em></strong>Ich kenne das. Es geht mir auch immer wieder so. Und nicht immer gelingt es mir, das früh genug zu erkennen und dann zu entscheiden, kommuniziere ich jetzt offen, dass ich gerade eine kurze Pause brauche oder schaffe ich es, die Pause auf einen passenderen Zeitpunkt zu verschieben. Wie dringend ist es schon? Kann ich noch warten? Oder muss der Kaffee in Ruhe jetzt gleich sein? </p>



<p><strong><em>Bewusste Kommunikation mit sich selbst ist eine wichtige Fähigkeit – gerade für Eltern, die viel zu Hause sind und mit sich und den Kindern allein.</em></strong> Denn während in der Arbeit vieles klar geregelt ist und Austausch mit den KollegInnen da ist, ist man zu Hause oft auf sich selbst gestellt. Und wenn der Partner am Abend (endlich) nach Hause kommt, ist meist auch grad weder der Rahmen für eine Pause (weil Abendwahnsinn) oder für Austausch (weil Abendwahnsinn). D.h. um 17 Uhr ist – zumindest bei uns – grad wirklich nicht der Moment, unerfüllte Bedürfnisse abzuarbeiten. Außer vielleicht in Form eines ganz bewussten Schluckes klaren Wassers, der tatsächlich ein bisschen das Nervensystem runterfahren kann. Alles anderes darf warten um diese Uhrzeit. Daher ist es wichtig, kleine Oasen für sich selbst untertags einzubauen. Wie? Es gibt immer eine Möglichkeit! Und die Kinder werden sich daran gewöhnen. Sie wollen ja, dass es den Eltern gut geht. Verantwortlich dafür sind sie jedoch nicht. Das sind nur wir selbst. Daher: Trauen wir uns mehr, uns um uns selbst zu kümmern! Für unsere Kinder. Und für uns. </p>



<p>Eure Michaela </p>
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		<title>Von Autopannen über Packlisten bis Zeitverlust &#8211; Reisezeit steht an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark-Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Familienzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Osterurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Woche geht es los. Zu Mittag am Freitag vor den Osterferien werden wir alle in unser Auto steigen und auf geht es – nach Westjütland in Dänemark. Ich freue mich schon so sehr auf diese Weite, die uns dort erwartet, die breiten Strände, die Dünen und unser kuscheliges Reetdachhaus nur 50 Meter vom [&#8230;]</p>
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<p>In einer Woche geht es los. Zu Mittag am Freitag vor den Osterferien werden wir alle in unser Auto steigen und auf geht es – nach Westjütland in Dänemark. Ich freue mich schon so sehr auf diese Weite, die uns dort erwartet, die breiten Strände, die Dünen und unser kuscheliges Reetdachhaus nur 50 Meter vom Meer entfernt. Doch bevor wir dort ankommen, ist noch einiges zu tun. Schritt 1: Die Packliste. </p>



<p>Ich gestalte diese stets so, dass die Kinder, die schon selbst lesen können, diese auch selbst abhacken können und schreibe wirklich jedes Detail darauf: <strong><em>Die Anzahl der Unterhosen genauso wie welche Schuhe und welche Haube.</em></strong> Außerdem notiere ich Dinge wie Bücher, Federschachtel, Malblock. All ihre Sachen werden dann auf zwei verschiedene Gepäckstücke aufgeteilt. Auf jenes Gepäckstück, das bei ihren Füßen im Auto aufbewahrt wird und auf dass sie stets Zugriff haben werden – d.h. auch während der rund 20-stündigen Autofahrt – und auf jenes, auf das sie erst wieder beim Ferienhaus zugreifen können. Daher ist es wichtig, dass Haube, Schal, Handschuhe, Trinkflasche und – je nachdem, ob wie eine Zwischenübernachtung machen auf unseren Reisen oder nicht, dieses Mal fahren wir die Nacht durch – Zahnbürste, Pyjama, Bürste und Kleidung für den nächsten Tag. </p>



<p><strong><em>Heuer wagen wir wieder einmal das Experiment und fahren die ganze Strecke in einem Stück.</em></strong> Also zwar in einem Stück aber mit Unterbrechungen alle 1,5 bis 2 Stunden, weil unser E-Bus ja nicht so lange durchfahren kann. Während dieser Lade-Stopps steigen wir aus und bewegen uns, spielen Ball, turnen. In der Nacht dann wird nur mein Mann aussteigen und sich mobilisieren, er neigt zu Rückenbeschwerden. Die Kinder schlafen dann hoffentlich. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-769x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2817" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-769x1024.jpeg 769w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-225x300.jpeg 225w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-1154x1536.jpeg 1154w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-1539x2048.jpeg 1539w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_1449-scaled.jpeg 1923w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>



<p><strong><em>Und weil die Fahrt ja wirklich lang dauert, werden wir auch das Tablett einpacken und ein bis zwei Filme schauen.</em></strong> Ich wähle dafür immer eher langsam geschnittene, ruhige Geschichten aus, am besten mit echten Menschen. Schließlich schaut unser 2,5-Jähriger mit. <strong><em>Und auch die anderen werden von so hektischen Produktionen eher aufgekratzt. </em></strong>Im Vorhinein lade ich diese Filme bereits herunter, in Absprache mit den Kindern. Die Letztentscheidungen haben dann mein Mann und ich. Die alten <strong><em>Astrid Lindgren Filme</em></strong> sind hoch im Kurs. Auch die alten <strong><em>Asterix-</em></strong>Produktionen. Und momentan liebe ich die neuen und alten <strong><em>Pumuckl-Folgen</em></strong>. Die erinnern mich selbst so sehr an meine Kindheit. Das finde ich schön. Und die sind weder aufputschend noch überfordernd für keines der Kinder. </p>



<p><strong><em>Unsere älteren Kinder nutzen die Fahrten auch sehr gerne zum Lesen. Stundenlang verkriechen sie sich in ihre Bücher. Ich selbst stricke</em></strong> liebend gerne während den Autofahrten. <strong><em>Und die Kleinen</em></strong> – denen lese ich ab und an etwas vor oder wir zeichnen. Ich habe immer für alle Kinder einen Sketch-Block mit, der dient gleichzeitig als Unterlage. So kann man tatsächlich ganz gut malen während der Fahrten. </p>



<p>Und dann gibt es natürlich auch noch <strong><em>Musik</em></strong> – ich bin DJ, die Kinder wählen abwechseln ihre Lieblingssongs. Das ist auch immer schön. </p>



<p><br><strong><em>Ich freu mich und ich fürchte mich</em></strong></p>



<p>Solche bevorstehenden langen Fahrten sind für mich immer aufregend und schön zugleich. Ich freue mich darauf und ich fürchte mich auch davor. Wird alles gut gehen? Werden wir im Stau stehen? Wird eines der Kinder unrund werden? Oder alle? Werden wir eine Panne haben? </p>



<p><strong><em>Reifenpanne</em></strong></p>



<p>Letztes Jahr im Sommer, als wir von Norwegen nach Hause gefahren sind, hatten wir auf Höhe Hamburg einen Reifenschaden und mussten in Hamburg abfahren, auf den Abschleppwagen warten und einen neuen Reifen organisieren. Was gar nicht so leicht war, trotz der Standardgröße des Reifens. Wir haben durch diesen Zwischenfall rund vier Stunden verloren. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn uns das irgendwo im nirgendwo passiert wäre. Da hätten wir uns glatt ein Hotel für eine Zwischenstation suchen müssen. </p>



<p><strong><em>Toskana, Schweden, Rügen, Friesland, Norwegen und jetzt Dänemark </em></strong></p>



<p>In Summe sind das alles immer aber auch einfach Erfahrungen. Gemeinsame Erlebnisse, die uns stärken und zusammenschweißen. Auch wenn es nervlich manchmal ganz schön anstrengend war – bislang hat sich noch jede Reise gelohnt. Und wir waren echt schon viel unterwegs mit dem Auto: In der Toskana, auf Rügen, in Friesland, Schweden, Norwegen, Dänemark. Nun also wieder Dänemark. Los gehts! </p>



<p>Eure Michaela </p>
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		<title>Kindergeburtstag Klappe die 2. (von 6 in diesem Jahr) oder: Rituale tragen durchs Leben </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute steht ein runder Geburtstag an. 10 Jahre ist K3 heute auf den Tag genau. Das ist der zweite Geburtstag, den wir in diesem Jahr feiern. Nur K1 feiert im Jahreskreis vor K3. Nämlich Anfang Jänner. Heuer jedoch ohne uns, weil sie sich schon drei Tage vor ihrem Festtag nach Norwegen verabschiedet hat, wo sie [&#8230;]</p>
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<p>Heute steht ein runder Geburtstag an. 10 Jahre ist K3 heute auf den Tag genau. Das ist der zweite Geburtstag, den wir in diesem Jahr feiern. Nur K1 feiert im Jahreskreis vor K3. Nämlich Anfang Jänner. Heuer jedoch ohne uns, weil sie sich schon drei Tage vor ihrem Festtag nach Norwegen verabschiedet hat, wo sie bis Ende Juni ihr Schuljahr machen wird. Liebenswerterweise haben die Gasteltern bereits im Vorfeld abgefragt, wie wir denn feiern würden und was K1 gerne esse. Denn sie wollten sie gleich mit einem kleinen Geburtstagsritual à la zu Hause überraschen. Wie nett ist das denn bitte?! Ich hab mich darüber so gefreut, dass ich in Tränen ausgebrochen bin und wusste ab diesem Zeitpunkt, dass sie mehr als gut aufgehoben sein wird bei dieser Familie in der Nähe von Oslo. </p>



<p><strong>Immer ein Fest </strong></p>



<p>Nun steht also der 2. Geburtstag des Jahres an. Die März-Feierlichkeit unserer Familie. Wir sind nämlich tatsächlich alle 8 in unterschiedlichen Monaten geborgen. Somit gibt es Partys im Jänner, Februar, März, April, Juni, Juli, Oktober und November. Das ist perfekt getaktet. August ist eh Sommer, September ist schulmäßig viel Abwechslung, Dezember sowieso. </p>



<p><strong>Der Mai wär noch frei</strong></p>



<p>Lediglich der Mai ist ein bisschen unspezifisch. Da hatte unsere leider verschwundene Katze ihren Festtag. Da Mai ein typischer Wurf-Monat ist, ist die Chance jedoch hoch, dass auch unsere nächste Katze den Monat Mai als Feiertag belegen wird. </p>



<p>Nicht, dass ich ernsthaft Geburtstage unserer Haustiere feiern würde – mir reichen die der Kinder, meines Mannes und mir. Und dann noch jene von Oma und Opa. Mehr Kuchen passt eh nicht rein. Aber es soll ja Menschen geben, die die Feste der Hunde und Katze und so weiter feiern. Vermutlich haben die halt nicht so viele oder gar keine Kinder. Da steigt dann die Wichtigkeit von diesen Geburtstagen. Kann ich verstehen. </p>



<p><strong>So viele Feste</strong></p>



<p>Mein Leben ist voll mit Kindern und deren Festen. Denn es gibt ja nicht nur die Geburtstage. Auch der letzte Volksschultag will zelebriert werden, der letzte Kiga-Tag ebenfalls sowie dann noch die Einschulungen (heuer gibts die vorletzte Einschulung – Nummer 5). </p>



<p>Da fällt mir ein, ich muss noch die Tüte ordern. Ich will nämlich wieder so eine tolle selbstgenähte, die man dann zu einem Polster umfunktionieren kann. Die find ich so lieb. Denn so lässt sich diese schöne Erinnerung tatsächlich aufheben. Und wenn das schön gemacht ist, kann das wirklich ein Polster sein, der für immer das Bett zieren wird. Macht übrigens diese liebe Freundin von mir (siehe Link unter dem Text)<strong><em>. So, kurzen Moment, ich notiere noch schnell auf meiner To-Do-Liste „Schultüte ordern“. </em></strong>Und wo war ich nun stehen geblieben? </p>



<p><strong>Ein Ball nach dem nächsten </strong></p>



<p>Ach ja, bei den Feierlichkeiten. Also, mit vielen Kindern gibt es viel zu feiern. Genau, da waren wir grad. Die beiden großen Kinder tragen momentan das Thema Bälle in unseren Alltag. Schon zwei Debütantenbälle liegen hinter uns. Nächstes und übernächstes Jahr folgen dann die Maturabälle. Dann geht es wieder mit den Debütantenbälle von K3 und K4 weiter. </p>



<p><strong>Lieblingsbücher</strong></p>



<p>Nein, uns wird nicht fad. Und nein, ich habe sonst eigentlich beinahe kaum Bedarf an weiteren Einladungen. Nicht böse sein, aber ich bin genug unter Leuten. Apropos „Unter Leuten“: Das ist der Titel eines Buches einer meiner Lieblingsautorinnen – <strong><em>Juli Zeh (sie wird als mögliche nächste Bundespräsidentin Deutschlands gehandelt) und hat einen wunderbaren Kinderroman zum Thema Pferdesprache geschrieben – vielleicht hat noch jemand Osterkleinigkeiten Geschenk-Bedarf? „Socke und Sophie“ heißt das Buch. </em></strong>Meine Kinder haben es alle geliebt, aktuell macht K4 eine Buchpräsentation für die Schule darüber und liest es zum 4. Mal. Eignet sich auch wunderbar zum Vorlesen. Worum es genau geht? Siehe Link. </p>



<p>K3 kriegt u.a. auch Bücher zum Geburtstag – sie liest gerade „Warrior Cats“. Das war ihre Lösung für das von mir so bezeichnete <strong>„Harry Potter“-Loch</strong>, in das schon ihre Schwestern gestürzt waren, nachdem sie alle Teile gelesen hatten, weil diese Bücher einfach so unglaublich gut sind und die Kinder so voll und ganz hineinziehen in diese Welt, dass es schwer ist, jemals wieder Lust auf andere Romane zu bekommen. </p>



<p>Doch auch K3 hat es geschafft, wie gesagt, mit den „Krieger Katzen“… heute bekommt sie die letzen Teile der 1. Staffel. Da wird sie sich freuen, denn in diese Welt scheint sie auch recht gut eintauchen zu können. Und es ist immer super, wenn die Kinder Bücher haben, die sie hineinziehen, denn sie verschwinden dann regelmäßig oft echt stundenlang in diesen Geschichten und haben so einen wunderbaren Ausgleich zu ihrem oft recht vollen Leben. </p>



<p><strong>Mit Wurzeln in die Welt hinaus </strong></p>



<p>Heute gibt es also wieder Bücher, Lieder, Luftballons, Tiramisu, Muffins, Lieblingsessen, Musik-Billett (das bringen immer meine Eltern mit, ist schon zu einem richtigen Ritual geworden) und <strong><em>das schöne Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das Rituale so mit sich bringen.</em></strong> K1 wird via Videotelefonie bei Singen dazugeschaltet, denn das ist ihr wichtig. Trotz Ferne dabei zu sein bei diesen Ereignissen. </p>



<p>So sehr sie sich wohl und gut fühlt in Skandinavien, so sehr ist sie bei uns verankert. Das ist wohl auch der Hintergrund für ihren Mut, dieses Abenteuer überhaupt zu wagen: <strong><em>Sie hat Wurzeln geschlagen und kann nun ihre Äste ausstrecken in die weite Welt mit dem guten Gefühl, ein zu Hause zu haben. Dem kann ich jetzt nichts mehr hinzufügen. Diese Sätze haben mich jetzt berührt (obwohl ich sie selbst geschrieben habe…). </em></strong></p>



<p>Schönes Wochenende, </p>



<p>eure Michaela </p>



<p>Juli Zeh „Socke und Sophie“ </p>



<p><a href="https://buchland.buchkatalog.at/socke-und-sophie-pferdesprache-leicht-gemacht-9783423763257">https://buchland.buchkatalog.at/socke-und-sophie-pferdesprache-leicht-gemacht-9783423763257</a></p>



<p>Stoff-Schultüte </p>



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		<title>Text geschrieben, Haare gefärbt, Haushalt optimiert &#8211; Es gibt immer was zu tun! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freitagsgedanken einer Sechsfachmama - Der Familienblog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Großfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder im Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama sein und arbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell bin ich viel am tun. Also natürlich war und bin ich eigentlich nie nicht viel am tun. Doch aktuell habe ich den Eindruck, dass wieder was weitergeht. So richtig.  Ich optimiere (zwar immer schon, doch derzeit wieder noch etwas mehr – unseren morgendlichen und abendlichen Ablauf zum Beispiel, die Haushaltsführung, meine Vormittag),  ich akquiriere [&#8230;]</p>
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<p>Aktuell bin ich viel am tun. Also natürlich war und bin ich eigentlich nie nicht viel am tun. Doch aktuell habe ich den Eindruck, dass wieder was weitergeht. So richtig. </p>



<p><strong>Ich optimiere </strong>(zwar immer schon, doch derzeit wieder noch etwas mehr – unseren morgendlichen und abendlichen Ablauf zum Beispiel, die Haushaltsführung, meine Vormittag), </p>



<p><strong>ich akquiriere</strong> (Kunden, die meine Stimm- und Sprechtrainings buchen möchten), </p>



<p><strong>ich koloriere</strong> (meine grauen Haare, da die mir jetzt endgültig und sprichwörtlich und tatsächlich zu viel geworden sind – ich bin einfach noch nicht bereit, mehr wie eine Oma auszusehen als meine eigene Mama.), </p>



<p><strong>ich delegiere</strong> (<em>auch meine Volksschulkinder dürfen sich nun an manchen Tagen pro Woche, konkret an jenen Tagen, an denen mein Mann einen Tag- und Nachtdienst im Krankenhaus hat, ihre Schuljause selbst herrichten. Zudem habe ich wieder vermehrt an ihre regelmäßige Haushaltsmithilfe appelliert und siehe da – gestern, als ich mit K5 (6 Jahre) und K6 (2 Jahre) vom Kindergarten nach Hause gekommen bin, hatte K4 (fast 9 Jahre) bereits den Geschirrspüler ausgeräumt und den Tisch gedeckt.</em>) </p>



<p>Außerdem <strong>recherchiere ich</strong> nach wie vor sehr viel über die skandinavischen Länder, die mich nicht nur landschaftlich begeistern sondern auch soziologisch und politisch. Zudem fahren wir ja heuer wieder über Ostern nach Dänemark (Westjütland), da will ich informiert sein. </p>



<p>Und: <em>Unser K1 ist ja nach wie vor in Norwegen auf Auslandssemester. Da erhalte ich Informationen aus erster Hand. Übrigens nach wie vor ausschließlich positive – die Schule betreffend ebenso wie die in der Gesellschaft verankerten Verhaltensmuster. Vertrauen ist die Basis! </em>Das ist wunderbar. Und erschreckend, wie rückläufig diese Vertrauensbasis in unserer Gesellschaft momentan ist. Also mein Vertrauen in politische Entscheidungsträger z.B. hält sich in Grenzen. Aber das ist ein anderes Thema. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-770x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2809" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-770x1024.jpeg 770w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-226x300.jpeg 226w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-768x1022.jpeg 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026-1155x1536.jpeg 1155w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Blogbild-06032026.jpeg 1202w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure>



<p>Ich bin also am Tun. Wie immer. Und nun noch mehr. <strong>Jeden Tag gegen 8 Uhr</strong>, wenn endlich alle Kinder aus dem Haus sind (K1 ist sowieso grad nicht da, K2,K3,K4 verlassen selbstständig die „heiligen Hallen unseres Einfamilienhauses“ und K5 und K6 werden von mir via Auto in den Waldkindergarten und in die Krabbelstube gebracht), <strong>beginnt meine Zeit.</strong> </p>



<p>Meine Zeit deshalb, weil ich meine Arbeit liebe und sie wie ein Hobby betrachte. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich ihr noch kaum in meinem Leben tatsächlich vollzeit nachgegangen bin. Ich habe stets nebenbei entweder Kinder und Haushalt gehütet oder studiert. So waren mehr als 20 Stunden pro Woche nicht drin. Und so erfreue ich mich nach wie vor an meinen beruflichen Tätigkeiten. </p>



<p><strong>Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre stimmliche Persönlichkeit zu entwickeln.</strong> Ihnen zu zeigen, wie wunderbar es ist, sich mit der Sprache zu beschäftigen und die eigene Art zu sprechen zu optimieren. Optimieren. Schon wieder dieses Wort. Aus allem soll immer das Optimum rausgeholt werden. Ich verwende dieses Wort im Sinne von ökonomischer gestalten. Und das macht schon Sinn. Denn wenn ich zB meinen Haushalt effektiver führe, dann habe ich mehr Zeit zum … . An dieser Stelle bitte das eigene Hobby, die eigene Leidenschaft einführen. Meine sind nach wie vor: <strong>Bewegung, Stricken, Lesen und eben meine Arbeit.</strong></p>



<p>So ist das also, mein Leben voller Tun. Ich mach jetzt weiter. Mit optimieren, redigieren, delegieren, aquierieren und korrigieren. Ja, das kommt zuerst. Denn dieser Text wartet auf die Korrektur der Fehler, die beim ersten Rausschreiben passiert sind. </p>



<p>Eure Michaela</p>
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		<title>Politkrimi </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 07:51:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Spannend oder ermüdend, jeder hat seine eigene Sichtweise auf die (österreichische) Politik. Dass es für uns alle wichtig ist, wie „die da oben“ „sich aufführen“, das bleibt wohl außer Zweifel. In Polit-Tagen wie diesen lässt jener Kriminalroman der wohl bekanntesten Buchhändlerin Österreichs seine LeserInnen in die nahe Vergangenheit zurückblicken. Nämlich jene, in der das Türkis [&#8230;]</p>
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<p><strong> </strong>Spannend oder ermüdend, jeder hat seine eigene Sichtweise auf die (österreichische) Politik. Dass es für uns alle wichtig ist, wie „die da oben“ „sich aufführen“, das bleibt wohl außer Zweifel. In Polit-Tagen wie diesen lässt jener Kriminalroman der wohl bekanntesten Buchhändlerin Österreichs seine LeserInnen in die nahe Vergangenheit zurückblicken. Nämlich jene, in der das Türkis auf der rot-weiß-roten Polit-Bühne zum ersten Mal auftauchte. Just in dieser Zeit wird – im Roman – der junge, fesche Landwirtschaftsminister ermordet. Hauptverdächtige: Die vorgespielte Lebenspartnerin. Denn schließlich ist genau die gleich nach dem Tod spurlos verschwunden. Oder steckt doch eine ganz andere Sache dahinter. Sprich: Wirtschaftliche Interessen? Es beginnt ein brisanter Fall für die erst kürzlich von Linz nach Wien umgezogene Kommissarin Alma Oberkofler, der an Brisanz und Öffentlichkeitswirksamkeit kaum zu überbieten ist und durchaus den einen oder anderen Bezug zur Realität enthält. </p>



<p>Petra Hartlieb ist 1967 in München geboren und in Traun in Oberösterreich groß geworden. Seit 2004 führt sie die Wiener Traditionsbuchhandlung „Hartliebs“, nebenbei ist sie mehr als erfolgreich als Autorin tätig. </p>



<p>Petra Hartlieb „Freunderlwirtschaft“, Dumont Verlag, 2024, 18,50-, 416 Seiten </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="340" height="522" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Freunderlwirtschaft.jpg" alt="" class="wp-image-2805" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Freunderlwirtschaft.jpg 340w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Freunderlwirtschaft-195x300.jpg 195w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></figure>
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		<title>Stimme vom Land </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Ogris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 19:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reinhard Kaiser-Mühlecker ist außergewöhnlich. Er ist Autor und Landwirt. Er ist auf einem Bauernhof in Eberstallzell aufgewachsen, er ist nach seinem Studium und mehreren Jahren im Ausland nun auch dort wieder beheimatet. Zwischen Wiesen und Feldern in Oberösterreich. Und er stellt den ländlichen Raum ins Zentrum. Außerdem verleiht er dem Bäuerlichen eine Stimme. Der 43-Jährige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Reinhard Kaiser-Mühlecker ist außergewöhnlich. Er ist Autor und Landwirt. Er ist auf einem Bauernhof in Eberstallzell aufgewachsen, er ist nach seinem Studium und mehreren Jahren im Ausland nun auch dort wieder beheimatet. Zwischen Wiesen und Feldern in Oberösterreich. Und er stellt den ländlichen Raum ins Zentrum. Außerdem verleiht er dem Bäuerlichen eine Stimme. Der 43-Jährige beherrscht die Kunst, mit seiner Sprache die LeserInnen direkt neben die Figuren zu katapultieren und sie gleichzeitig mit einer Wahrheit zu konfrontieren, die schmerzlich ehrlich ist und dennoch gut tut, weil sie in Worte gefasst wird. </p>



<p>Mit seiner Literatur wird echtes Landleben, das sonst kaum Raum zwischen den Buchdeckeln findet, reflektier- und greifbar. In „Brennende Felder“ steht neben dem Landleben erstmals eine Frau im Mittelpunkt, die versucht, mit Hilfe der Schriftstellerei ihre Vergangenheit zu orten, zu ordnen und zu verstehen. </p>



<p>Vergleichbares befindet sich kaum am österreichischen Buchmarkt – thematisch wie qualitativ. Unter anderem deshalb ist Reinhard Kaiser-Mühlecker zu einem der ganz Großen im deutsch-sprachigen Literaturbetrieb geworden. Mit „Brennende Felder“ hat er 2024 den Österreichischen Buchpreis gewonnen.</p>



<p>Reinhard Kaiser-Mühlecker, Brennende Felder, S.Fischer Verlag, 2025, 368 Seiten, 25,70-</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="627" height="1024" src="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-627x1024.png" alt="" class="wp-image-2802" srcset="https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-627x1024.png 627w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-184x300.png 184w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-768x1254.png 768w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-941x1536.png 941w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026-1255x2048.png 1255w, https://www.michaelaogris.at/wp-content/uploads/2026/03/Cover_Brennende-Felder_Buchrez022026.png 1512w" sizes="auto, (max-width: 627px) 100vw, 627px" /></figure>
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